Der FC Viktoria Köln befindet sich aktuell in einer Topverfassung und möchte die zuletzt gezeigten Leistungen auch beim Tabellenzehnten SC Wiedenbrück abrufen.

Köln

Viktoria will Auswärtsstärke untermauern

Oliver Stopperich
04. November 2016, 12:43 Uhr
Foto: Micha Korb

Foto: Micha Korb

Der FC Viktoria Köln befindet sich aktuell in einer Topverfassung und möchte die zuletzt gezeigten Leistungen auch beim Tabellenzehnten SC Wiedenbrück abrufen.

Auf fremden Platz ist das Team von Marco Antwerpen noch ungeschlagen, Wiedenbrück wartet seit fünf Partien auf einen Dreier.
„Wir spielen auswärts, da sind wir noch stärker, als aktuell Zuhause. Aber auch da haben wir uns gefangen. Dennoch rufen wir auf fremden Boden eine andere Leistung ab“, blickt Trainer Marco Antwerpen dem Gastspiel beim SC Wiedenbrück positiv entgegen. In Anbetracht der starken Serie (zuletzt fünf Siege in fünf Spielen) können die Jungs vom Höhenberg mit breiter Brust zum Tabellenzehnten reisen. An der variablen Spielweise will der Trainer nichts ändern, warum auch, wenn die Ergebnisse stimmen: „Wir mixen unser Spiel ja immer ein bisschen. Wir sind nicht komplett defensiv ausgerichtet, sondern wollen auch, dass der Gegner mitspielt. So werden wir auch morgen spielen. Wir sind in der Lage tiefer zu stehen, können aber auch auf offensives Pressing umschalten.“

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Bei den Gastgebern lief es zuletzt nur mäßig. Abgesehen vom Erfolg im Pokal gegen die SpVg. Brakel (4:3) wartet das Team von Trainer Alfons Beckstedde seit fünf Ligaspielen auf einen Sieg. Jüngst musste die Mannschaft beim Gastspiel in Wuppertal in der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich hinnehmen. Neben dem Auswärtsspiel der Viktoria steht am 16. Spieltag auch das Topspiel zwischen dem Tabellenführer Borussia Mönchengladbach U23 und der U23 des BVB an. Für Viktoria-Coach Antwerpen aber Nebensache: „Da wir unser eigenes Spiel und nicht das der anderen beeinflussen können, konzentrieren wir uns nur auf unsere Partie. Die anderen Ergebnisse sind relativ egal. Zudem haben wir erst mal den 16. Spieltag, da ist noch keiner Meister geworden. Das Ding entscheidet sich am 34. Spieltag und solange wollen wir da oben mitspielen.“

Autor: Oliver Stopperich

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