Nach dem Dortmunder Sieg in der Champions League gegen Sporting Lissabon äußerte sich Mario Götze zum Erreichen des Achtelfinals.

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Das sagt Mario Götze zum Sieg gegen Sporting Lissabon

Sebastian Weßling
03. November 2016, 09:16 Uhr
Foto: firo

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Nach dem Dortmunder Sieg in der Champions League gegen Sporting Lissabon äußerte sich Mario Götze zum Erreichen des Achtelfinals.

Mario Götze, erneut ein Sieg in der Champions League gegen Sporting Lissabon, insgesamt zehn Punkte aus vier Spielen – das ist eine Bilanz, mit der Sie ganz zufrieden sein dürften, oder?
Klar. Wenn man beachtet, dass das Champions League ist, dass wir sehr starke Gegner in der Gruppe hatten, ist das ein gutes Zeichen für uns und gibt uns eine gewisse Ruhe. Es war wichtig, zu Null zu spielen und zu gewinnen - und das ist uns gelungen.

Tut das auch gut angesichts der Serie von vier sieglosen Spielen in der Bundesliga?
Man muss das differenziert sehen. In der Champions League stehen wir sehr gut da, haben zehn Punkte nach vier Spielen. Das haben nicht viele Mannschaften. Gerade auch in dieser Gruppe können wir sehr zufrieden sein. Aber wir wissen um unsere Situation in der Bundesliga, da wollen wir auch nichts schönreden.

Dem 1:0 ging eine hübsche Ballstafette voraus. Wie haben Sie die Szene gesehen?
Da haben wir es sehr gut gespielt. Adrian stand gut im Sechzehner, Matze Ginter hat toll geflankt. Wir hatten in der ersten Halbzeit auch noch ein paar weitere Möglichkeiten, ein Tor zu erzielen. Im Großen und Ganzen war es ein durchwachsenes Spiel - mit guten Ansätzen. Aber wir haben drei Punkte geholt im Heimspiel - das ist nicht selbstverständlich gegen eine Mannschaft wie Sporting.

Sie sind jetzt Gruppenerster – da will man doch auch Gruppensieger werden, oder?
Wir konzentrieren uns jetzt erst einmal auf uns. Wir haben zehn Punkte, das ist gut. Als nächstes fahren wir nach Hamburg, müssen da gewinnen. Und dann sehen wir weiter.

Wie klappt denn das Spiel mit den neuen Kollegen inzwischen?
Wir haben sehr gute Ansätze. Ich habe meine Aufgabe, der Trainer sagt mir ganz genau, was er von mir fordert und das klappt immer besser. Natürlich kann die eine oder andere Situation noch besser ausgespielt werden. Wenn ich etwas mehr in die gefährlichen Räume kommen und die entscheidenden Punches setzen kann, ist es für mich natürlich noch besser, aber ich bin guter Dinge und auf einem guten Weg.

Rund um das Spiel gab es bei Journalisten und Fans Aufregung darum, dass Pierre-Emerick Aubameyang nicht im Kader steht. Wie aufgeregt war die Mannschaft?
(lächelt) Das ist eine interne Geschichte. Die lasse ich unkommentiert.

Autor: Sebastian Weßling

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