Der SV Straelen liegt aktuell nur noch vier Punkte hinter Tabellenführer RWO II auf dem zweiten Tabellenplatz in der Landesliga Niederrhein 2.

SV Straelen

Trainer interessiert die Tabelle nicht

Marc Arnold
31. Oktober 2016, 16:49 Uhr
Foto: Tillmann

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Der SV Straelen liegt aktuell nur noch vier Punkte hinter Tabellenführer RWO II auf dem zweiten Tabellenplatz in der Landesliga Niederrhein 2.

Möglicherweise muss SV-Trainer Stephan Houben seine Aussage, dass es für den Rest der Liga nur noch um Platz zwei, geht da die Zweitvertretung von Rot-Weiß Oberhausen zu weit enteilen würde, nochmal überdenken. Nach der knappen Niederlage beim 5:4-Spektakel gegen den Tabellenführer, hatten die Straelener mit zwei 2:0-Erfolgen im Topspiel gegen Rhede und am Sonntag gegen Klosterhardt eine gute Antwort gegeben. Das Zwischenfazit von Houben ist dementsprechend positiv: "Sicherlich hatten wir auch einige glückliche Siege bisher, dafür aber auch zwei unglückliche Niederlagen. Was uns momentan so stark macht, ist die ständige Weiterentwicklung in der Mannschaft. Wir spielen viel souveräner und konstanter als noch zu Saisonbeginn. Über die letzten Wochen ist das Team einfach hervorragend zusammengewachsen."

Da RWO II (0:1) am Wochenende überraschend die erste Saisonniederlage gegen Repelen hinnehmen musste, konnten die Verfolger den Rückstand verkürzen. Die Verfolger aus Sonsbeck, Rhede und Straelen liefern sich aktuell ein Kopf-an-Kopf Rennen. "Grundsätzlich bleibe ich dabei, dass RWO II da vorne wegziehen wird. So eine überraschende Niederlage wie die von Oberhausen am Wochenende wird uns sicherlich auch mal passieren. Daher ist die Tabelle aktuell für mich überhaupt nicht interessant."

Bis zur Winterpause geht es für die Straelener allerdings nur noch gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Eine gute Voraussetzung um die eigene Ausgangslage noch weiter zu verbessern. "Die vermeintlich leichten Spiele sind immer die schwersten. Das habe ich meiner Mannschaft bereits letzte Woche schon klar gemacht und gegen Klosterhardt haben die Jungs das auch gut umgesetzt. Jetzt geht es darum nicht nachzulassen, damit es auch in den nächsten Wochen so gut läuft."

Autor: Marc Arnold

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