Die Spielvereinigung Schonnebeck hat wieder ihre Lieblingsrolle eingenommen: Verfolger im Windschatten, nachdem die Uerdinger ihre kleine Schwächeperiode verlängert haben (0:2 in Bocholt!).

Schonnebeck

Spielvereinigung bleibt oben dran

Ralf Wilhelm
30. Oktober 2016, 19:06 Uhr
Foto: Michael Gohl

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Die Spielvereinigung Schonnebeck hat wieder ihre Lieblingsrolle eingenommen: Verfolger im Windschatten, nachdem die Uerdinger ihre kleine Schwächeperiode verlängert haben (0:2 in Bocholt!).

Schonnebecks Trainer Dirk Tönnies hatte unter die Woche die Intensität herunter gefahren, seine Mannschaft dankte es ihm mit neu gewonnener Frische. In den ersten 45 Minuten entwickelte sich ein offenes Spiel, indem die Gäste schon hätten in Führung gehen können: Nachdem Arian Reimann (35.) nur den Innenpfosten getroffen hatte, setzte der zuletzt so treffsichere Marc Enger die Kugel über das leere Tor. Auf der Gegenseite entschärfte Andre Bley einen Hildener Kopfball aus vier Metern überragend.

Nach dem Wechsel spielte dann allerdings der Tabellenzweite fast nur noch auf das VfB-Tor, sodass auch Hildens Coach Michael Kulm anschließend von einem verdienten Gästesieg sprechen musste. Nach 78 Minuten war einmal mehr Thomas Denker nicht am Kopfball zu hindern, als Damian Bartsch perfekt geflankt hatte. Die Spvg. hatte nun alles im Griff, und der eingewechselte Jordi Barrera machte zwei Minuten vor dem Ende den Deckel drauf, als ihn Kevin Barra, der eine starke Partie ablieferte, ab durch die Mitte schickte.

„Das war eine richtig gute Partie von uns, mal sehen, was wir daheim gegen Fischeln daraus machen“, fühlt sich Trainer Tönnies in der jetzigen Lage pudelwohl.

Autor: Ralf Wilhelm

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