Der FC Schalke 04 II musste am Samstag eine bittere 1:2-Niederlage beim Sportclub Verl einstecken.

Schalke II

Luginger lobt Sidney Sam

Krystian Wozniak
30. Oktober 2016, 16:27 Uhr
Foto: Martin Möller

Foto: Martin Möller

Der FC Schalke 04 II musste am Samstag eine bittere 1:2-Niederlage beim Sportclub Verl einstecken.

Das Gegentor kassierte die Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger erst in der Nachspielzeit - mit der letzten Aktion. Wir sprachen am Sonntag mit Luginger.

Jürgen Luginger, in der 87. Minute macht Ihre Mannschaft den Ausgleich und verliert doch noch das Spiel - bitter, oder?
Natürlich. Die Mannschaft hat sich um den Ertrag der Arbeit gebracht. Sie hätte sich diesen Punkt verdient. Wir mussten nach der Roten Karte rund eine Stunde in Unterzahl spielen. Das hat natürlich viel Kraft gekostet.

Wie haben Sie den Platzverweis für Phil Neumann gesehen?
Für mich war das keine Rote Karte. Der Schiedsrichter hat das leider anders gesehen. Phil hat den Gegner leicht geschubst. Meiner Meinung nach muss man für einen Platzverweis deutlich mehr machen. Aber der Unparteiische hat eben so entschieden. Das müssen wir akzeptieren.

Sidney Sam wurde nach rund einer Stunde ausgewechselt. Waren das Leistungsgründe?
Nein! Sidney hat ein gutes Spiel gemacht. Er will die Einsätze in der Reserve, weil er Spielpraxis benötigt. Er macht das sehr gut und ist professionell. Ich bin mit ihm zufrieden.

In der Tabelle liegt Schalke II immer noch auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Freuen Sie sich, dass die letzten vier Mannschaften nicht rankommen?
Wir sind ja nur fünf Punkte entfernt. Das ist nicht viel. Aber klar ist es schöner, über dem Strich zu stehen als drunter. Wir wollen in den nächsten Spielen punkten und uns so viel Luft wie möglich verschaffen.

Dabei sind die nächsten Gegner vom Papier her alles andere als einfach...
Ja klar, aber Spiele gegen Aachen, Essen, Mönchengladbach II oder Dortmund II sind doch schön. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, vielleicht werden wir uns ja gerade in solchen Spielen leichter tun, weil wir ohne Druck spielen können. Gegen diese Mannschaften haben wir nichts zu verlieren.

Autor: Krystian Wozniak

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