Die Sportfreunde Baumberg haben TuRU Düsseldorf in der Oberliga Niederrhein hochverdient mit 3:0 (2:0) geschlagen.

Baumberg - TuRU

Drei Wechsel zur Pause - Zilles total bedient

Marc Arnold
29. Oktober 2016, 19:31 Uhr
Foto: Tillmann

Foto: Tillmann

Die Sportfreunde Baumberg haben TuRU Düsseldorf in der Oberliga Niederrhein hochverdient mit 3:0 (2:0) geschlagen.

Die Baumberger spielten von Anfang an überzeugend nach vorne. Die größte Chance hatte [person=4932]Robin Hömig[/person], der einen Distanzschuss an die Latte setzte. In der 25. Minute wurde den Sportfreunden, nach einem klaren Handspiel von Shunsaku Fujita, ein Strafstoß verweigert. Nur zwei Minuten später gab es dann jedoch den Elfmeter. Hömig verwandelte den Strafstoß im Anschluss souverän.

In der Pause habe ich dann umgestellt, aber leider darf man nur dreimal wechseln
Frank Zilles (TuRU Düsseldorf)

Nach einem weiteren Alu-Treffer des Stürmers, erzielte [person=25050]Christian Krone[/person] in der 42. Spielminute mit einem fulminanten Schuss unter die Latte das 2:0. In der Halbzeit wechselte TuRU-Trainer Frank Zilles dann dreimal und seine Halbzeitansprache schien zu fruchten. Die Düsseldorfer waren in der zweiten Halbzeit aktiver. Die beste Chance vergab [person=5429]Saban Ferati[/person] mit einem Pfostenschuss aus kurzer Distanz. In der 71. Minute sorgte dann [person=15092]Muhammet Ucar[/person] für die Entscheidung. Einen der vielen Baumberger Konter netzte er nach einem Abpraller zum 3:0-Endstand ein.

TuRU-Trainer Frank Zilles war nach der Partie dementsprechend bedient: "Mit einem solch blutleeren Auftritt kann man nicht gewinnen. Wir hatten Glück, dass es zur Halbzeit nur 2:0 stand. In der Pause habe ich dann umgestellt, aber leider darf man nur dreimal wechseln. Dann ist unser Spiel auch besser geworden, aber es ist auch klar dass irgendwann Konter entstehen, die Baumberg dann zur Entscheidung genutzt hat."

Baumbergs Trainer Salah El Halimi war nach dem Spiel hochzufrieden: "Es war ein verdienter Sieg. Wir hätten uns das Leben mit mehr Treffern in der ersten Halbzeit auch leichter machen können, aber im Großen und Ganzen war es einfach ein geiles Spiel von uns." Über höhere Ziele als den Klassenerhalt will man sich beim starken Aufsteiger aber erst Gedanken machen, wenn die 40-Punkte-Marke geknackt ist.

Autor: Marc Arnold

Mehr zum Thema

Kommentieren