0:0 im Derby gegen die SG Wattenscheid 09 - und Rot-Weiss Esse steht bereits am kommenden Wochenende das nächste bevor.

RWE

So bewertet Baier das 0:0 gegen Wattenscheid

29. Oktober 2016, 13:57 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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0:0 im Derby gegen die SG Wattenscheid 09 - und Rot-Weiss Esse steht bereits am kommenden Wochenende das nächste bevor.

Im Interview mit RevierSport erzählt RWE-Kapitän Benjamin Baier, wie er die Leistung gegen Wattenscheid 09 bewertet, wie ärgerlich das Remis bei der Niederlage von Gladbach II ist und was das Derby in Oberhausen von dem gegen Wattenscheid unterscheidet.

Benjamin Baier, wie bitter ist das Remis gegen Wattenscheid?
Wir haben uns fest vorgenommen, das Spiel zu gewinnen. Nichtsdestotrotz nehmen wir den Punkt mit. Wattenscheid ist keine so schlechte Mannschaft. Sie haben sich schließlich eine kleine Serie aufgebaut. In der zweiten HZ haben wir ein gutes Spiel gemacht, waren am Anfang nur ein bisschen verhalten. Da sind wir nicht so ins letzte Drittel reingekommen, wie wir das in den letzten Spielen gemacht haben. Wattenscheid hat das im Umschaltspiel aber sehr gut gemacht, da muss man auch ein bisschen aufpassen.

Wattenscheid hatte vor der Saison einen Umbruch. Ist die Konstanz der Mannschaft nicht beispielhaft für RWE?
Wir sind erst am 14. Spieltag. Die machen es gut, aber das ist mir egal. Wir schauen auf uns.

Aufsteiger Bonn hat überraschend bei Gladbach II gewonnen. Ärgerlich mit Blick auf die Spitzengruppe?
Wenn wir unsere Punkte nicht holen, ergibt ein Blick auf die Tabelle gar keinen Sinn. Wir müssen unsere Spiele für uns erfolgreich gestalten.

RWE spielte zweimal in Folge mit der gleichen Startelf. Was braucht die Mannschaft, um endlich konstant zu werden?
Wie schon angesprochen: Wir konnten noch nicht so oft mit der gleichen Mannschaft spielen. Das darf man nicht vergessen und das wirkt sich natürlich auch auf die Konstanz aus. Die Aufstellung muss natürlich der Trainer machen. Die Bereitschaft ist da, jeder will spielen. Die Jungs, die hinten dran sind, brennen natürlich.

Das ist ein Derby, da geht’s einfach zur Sache
Benjamin Baier

Diese Konstanz hat auch Rot-Weiß Oberhausen derzeit nicht. Wird es am kommenden Wochenende ein „dreckiges“ Derby?
Das weiß ich nicht. Die haben sich die Saison vielleicht auch anders vorgestellt. Das ist ein Derby, da geht’s einfach zur Sache. Da interessiert auch nicht, ob sie gut gestartet sind oder. Die wollen was wiedergutmachen. Für uns gilt es, drei Punkte zu holen. Das wird schwierig genug. Seit ich hier bin, haben wir in Oberhausen noch nicht gewonnen. Mit der Mannschaft haben wir bisher allerdings noch nicht über RWO gesprochen, sondern nur über Wattenscheid.

Was ist das Positive, das man aus dem Wattenscheid-Spiel mitnehmen kann?
Es war insgesamt kein schlechtes Spiel. Wir haben viele Zweikämpfe gewonnen und zu null gespielt, das ist immer gut. Außerdem haben wir uns viele Chancen herausgespielt, auch wenn wir sie nicht genutzt haben. Das sind einige positive Ansätze, mir hat außerdem unsere Körpersprache gefallen.

War das schon ein kleiner Derby-Vorgeschmack? Klar, es war ja auch ein Derby. Aber für die Fans hat RWO wohl die größere Bedeutung. Wie schon gesagt: Da wird es richtig zur Sache gehen. Und das nehmen wir an.

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