Fast genau ein Jahr lang war die Hordeler Heide nun eine Festung, aus der selbst Mannschaften wie Westfalia Herne die Punkte nicht mitnehmen konnten.

TuS Hordel

Wahnsinns-Heimserie ist gerissen

Felix Kannengießer
26. Oktober 2016, 21:20 Uhr
Foto: Nils Heimann

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Fast genau ein Jahr lang war die Hordeler Heide nun eine Festung, aus der selbst Mannschaften wie Westfalia Herne die Punkte nicht mitnehmen konnten.

Doch die Serie ist gerissen, das erste Mal seit Ende Oktober 2015 hat Hordel zu Hause wieder verloren. Gegen den extrem defensiv eingestellten Gegner aus Dortmund-Brackel fiel der DJK einfach zu wenig ein. „Wir sind enttäuscht über diese Niederlage, vor allem über die Art und Weise. Wir haben es nicht geschafft, an unsere Leistungsgrenze zu gehen. Und trotzdem hätten wir die Punkte hier behalten können“, haderte Trainer Marcel Bieschke. Hordel bleibt auf Platz zwei, Herne hat nun aber fünf Punkte Vorsprung.

Brackel war schon in der vergangenen Saison ein unangenehmer Gegner gewesen. Und auch diesmal war es für Hordel ein schwieriges Spiel. Die Gäste versammelten eine Fünfer- und eine Viererkette vor ihrem Strafraum – Durchkommen war da nur schwer möglich. „Sie haben uns mit ihrer Taktik zermürbt. Uns ist nichts eingefallen, wie wir da durchkommen können“, so Bieschke. Durch einen Handelfmeter, den Torjäger Ron Berlinski sicher verwandelte, ging die DJK dann doch noch vor der Halbzeit in Führung und hatte scheinbar die besseren Karten in der Hand.

Aber nach dem Seitenwechsel drehten die Gäste innerhalb von acht Minuten die Partie. Mit Hilfe von Hordel: Beim 1:1 war ein Ballverlust ausschlaggebend, beim Freistoß zum 1:2 sah die Mauer nicht gut aus. Danach verteidigte Brackel die Führung leidenschaftlich, Hordel kam bis zum Ende nicht mehr durch.

Autor: Felix Kannengießer

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