Seit zwei Wochen ist Marco Reus wieder regelmäßiger Teilnehmer am Mannschaftstraining von Borussia Dortmund.

BVB

Reus-Rückkehr lässt noch auf sich warten

Sebastian Weßling
25. Oktober 2016, 15:53 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

Seit zwei Wochen ist Marco Reus wieder regelmäßiger Teilnehmer am Mannschaftstraining von Borussia Dortmund.

Auch am Dienstag, einen Tag vor dem Pokalspiel gegen Union Berlin (20.45 Uhr/live in unserem Ticker) war der Nationalspieler auf dem Trainingsgelände in Dortmund-Brackel dabei. „Marco hat mittrainiert“, berichtete Trainer Thomas Tuchel auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. „Allerdings noch sehr reduziert.“

Reus darf die meisten Übungen mitmachen, in den Trainingsspielen wird er aber noch geschont, soll keine Zweikämpfe führen. „Er macht alles auf Sparflamme“, erklärt Tuchel. „Aber es ist gut, dass er überhaupt wieder konstant im Mannschaftstraining ist.“

[vote]932[/vote]

Denn der Angreifer hatte zuvor wegen hartnäckiger Probleme mit dem Schambein fünf Monate gefehlt, hatte deswegen auch die Europameisterschaft in Frankreich verpasst. Mehrere Termine zum Wiedereinstieg ins Mannschaftstraining wurden genannt und verstrichen, ohne dass sich etwas getan hätte. Erst Mitte Oktober stand der 27-Jährige auf einmal wieder auf dem Trainingsplatz.

Tuchel aber bremst alle Hoffnungen auf eine schnelle Rückkehr: Bis zum ersten Spiel werde es „noch mindestens Wochen“ dauern. Der Trainer will seinem Spieler keinen unnötigen Druck machen, ihn langsam und behutsam wieder heranführen. Ob denn Reus in dieser Woche komplett wieder ins Mannschaftstraining einsteigen könne, wird Tuchel am Dienstag gefragt. „Ausgeschlossen“, antwortet er.

Dabei wäre seine Rückkehr derzeit gut zu gebrauchen: Neben den weiteren Langzeitverletzten Erik Durm und Sven Bender fehlen gegen Berlin auch Marcel Schmelzer und Raphael Guerreiro. Pierre-Emerick Aubameyang, Ousmane Dembélé und Christian Puslisic drohen außerdem auszufallen, was auf den offensiven Außenbahnen, wo sich Reus bevorzugt tummelt, einen erheblichen Mangel bedeuten würde.

Autor: Sebastian Weßling

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren