Der SC Düsseldorf-West hat sich mittlerweile bis auf Tabellenrang sechs vorgekämpft. Am Wochenende konnte man sogar dem Zweiten aus Schonnebeck die erste Saisonniederlage zufügen.

SC Düsseldorf-West

Aufwärtstrend auch dank Japan-Duo

Marc Arnold
24. Oktober 2016, 17:31 Uhr
Foto: RS

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Der SC Düsseldorf-West hat sich mittlerweile bis auf Tabellenrang sechs vorgekämpft. Am Wochenende konnte man sogar dem Zweiten aus Schonnebeck die erste Saisonniederlage zufügen.

Mit dem 3:0 Erfolg in Schonnebeck konnte der SC Düsseldorf-West sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Eine Platzierung die man sich vor der Saison maximal erträumt hatte. Ein Grund für die zuletzt guten Leistungen sei es, dass sich die Verletztensituation spürbar entspannt habe. Aktuell fallen bei den Düsseldorfern nur noch die Abwehrspieler Marvin Commodore und Manuel Haber aus. Haber wird seinem Trainer jedoch für den Rest des Jahres aufgrund eines Knorpelschadens nicht zur Verfügung stehen. In den nächsten Wochen geht es für die Düsseldorfer dann stets gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Während die Mannschaften aus der Spitzengruppe gerade im Gleichschritt Punkte liegen lassen, könnte der Aufwärtstrend die Düsseldorfer noch in ganz andere Sphären tragen. SC Trainer Marcus John sieht die Situation aber ganz gelassen: "Gerade das ist so ein bisschen die Gefahr. Gegen die Topteams zeigen wir wirkliche gute Leistungen aber auch gegen die Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen müssen wir erstmal gewinnen. Zumal wir uns vor der Saison auch in diesen Bereichen gesehen haben."

Für die aktuellen Leistungen sind besonders die zwei Japaner[person=26890] Ryutaro Omote[/person] und [person=32350] Shunya Hashimoto[/person] sinnbildlich. Der blitzschnelle Omote leitet über seinen Flügel zahlreiche vielversprechende Angriffe ein, die dann von seinem Teamkollegen Hashimoto in einer Regelmäßigkeit gefährlich abgeschlossen werden. So hat Hashimoto, der unter anderem auch gegen Schonnebeck wieder einnetzen konnte, bereits neun Treffer auf dem Konto. "Die beiden spiegeln alles wieder, was man sich unter einem Japaner vorstellt. Fleiß, Disziplin und Spielwitz." Für John steht aber vor allem der Mannschaftsgedanke im Vordergrund, denn auch viele andere spielen gerade auf einem hohen Niveau und diese Leistungen wolle man über die nächsten Wochen konservieren.

Autor: Marc Arnold

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