Vor dem Auswärtsspiel in Kaiserslautern (Montag, 24. Oktober, 20.15 Uhr) muss VfL-Trainer Gertjan Verbeek die Viererkette umstellen.

VfL Bochum

Novikovas auf dem "Betze" dabei

24. Oktober 2016, 11:38 Uhr
Foto: firo

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Vor dem Auswärtsspiel in Kaiserslautern (Montag, 24. Oktober, 20.15 Uhr) muss VfL-Trainer Gertjan Verbeek die Viererkette umstellen.

Für Johannes Wurtz, der mit vier Treffern die interne Torschützenliste des VfL anführt, ist die Reise in die Pfalz ein Ausflug in die Vergangenheit: „Mein Heimatort Neunkirchen liegt nur eine halbe Stunde vom Betzenberg entfernt und auch bei uns gab es viele Kaiserslautern-Fans.“ Doch Wurtz entschied sich damals nicht für die Jugend des 1. FCK, sondern für den 1. FC Saarbrücken: „Ich früher öfter mal im Stadion, aber ich war nie Fan von Kaiserslautern.“

Jan Gyamerah zog sich im Spiel gegen die U23 von Schalke 04 am vergangenen Mittwoch (4:0) einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zu und wird seinem Team auf dem Betzenberg sowie voraussichtlich auch beim Auswärtsspiel in Fürth und daheim gegen Heidenheim fehlen.

Nach der Trainingseinheit am Freitag ist zu vermuten, dass Tim Hoogland auf der rechten Seite verteidigen wird. Der Routinier: „Ich habe diese Position schon öfter gespielt. Das wäre kein Problem.“ Auf den freien Platz in der Innenverteidigung rück Pawel Dawidowicz.

Trainer Gertjan Verbeek macht aus dem Verletzungspech – schließlich fehlen gleich fünf Stammspieler – kein großes Thema: „Ich habe immer noch genug Spieler. Man muss kreativ sein. Ich schaue immer noch, wer beim Training da ist und dann suche ich nach einer Lösung.“

Noch unter der Woche hatte Bochums Trainer Gertjan Verbeek Arvydas Novikovas einen Platz im 18er-Kader in Aussicht gestellt. Nach dem Abschlusstraining am Sonntagmittag, welches der litauische Nationalspieler beschwerdefrei absolvieren konnte, stand schnell fest: In Kaiserslautern gehört der 25-Jährige zum Aufgebot.

Sowohl Chance als auch Gefahr – so sieht Trainer Verbeek das Spiel beim 1. FC Kaiserslautern: „Auf der einen Seite haben sie möglicherweise Druck und wenig Selbstvertrauen. Anders herum werden sie hochmotiviert sein, um ihre Negativ-Serie zu beenden.“

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Kapitän Felix Bastians warnt vor der Flutlicht-Partie auf dem Betzenberg: „Uns erwartet eine aufgeheizte Atmosphäre, denn Kaiserslautern steht bereits mit dem Rücken zur Wand. Das macht sie zu einem sehr gefährlichen Gegner.“

Dass der VfL letztmals vor 17 Begegnungen zu Null spielte – am 14. März gewann das Verbeek-Team 2:0 in Kaiserslautern – nutzte der Kapitän zu einem Scherz: „Manuel Riemann hat in der letzten Woche beim Friseur mächtig Haare gelassen. Da ist einiges runtergekommen. Die Pechsträhne müsste damit abgeschnitten sein.“

Peniel Mlapa freut sich auf den Montagabend: „Wir haben eine breite Brust, einen sehr breiten, starken Kader und die jungen Leute genießen unser volles Vertrauen.“

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