Mit dem 3:2-Sieg beim Tabellenzweiten SSVg Velbert ist dem VfB Homberg der Befreiungsschlag gelungen. Jetzt will der Aufsteiger gegen Schlusslicht Hö.-Nie. nachlegen.

VfB Homberg

Trotz Siegesserie keine Euphorie

Fabian Kleintges-Topoll
21. Oktober 2016, 15:12 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Mit dem 3:2-Sieg beim Tabellenzweiten SSVg Velbert ist dem VfB Homberg der Befreiungsschlag gelungen. Jetzt will der Aufsteiger gegen Schlusslicht Hö.-Nie. nachlegen.

Dem Team von Trainer Stefan Janßen gelangen in den letzten beiden Wochen zwei Siege, nachdem es zuvor fünf Niederlagen hagelte. Damit ist die Talfahrt für die Duisburger vorerst beendet, der Aufsteiger ist nun in der Liga angekommen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung also. Aktuell steht die Janßen-Elf mit 13 Punkten auf Platz elf. Zudem konnte sich der VfB ein Drei-Punkte-Polster auf Abstiegsplatz 15 erarbeiten. Trotz der aufkommenden Euphorie hält man sich an der Rheindeichstraße noch eher bedeckt. "Wir sind nicht euphorisch, waren aber auch nach der Niederlagenserie nicht depressiv. Wir wissen, woher wir kommen, deshalb können wir die Situation ganz gut einschätzen. Trotzdem freue ich mich natürlich für die Jungs", so der Trainer, dessen Mannschaft nach den vielen Niederlagen zuletzt viel Selbstvertrauen tanken konnte.

Beim letzten Spiel in Velbert ging es für den Aufsteiger laut Janßen vorher nur "um Bonuspunkte". Dass den Hombergern tatsächlich ein Sieg gelang, freut den Trainer natürlich: "Unser Auftritt in Velbert war richtig gut. Bei uns haben sehr viele Dinge gut funktioniert. Ich will jetzt aber nicht behaupten, dass wir in der nächsten Zeit mit Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel mithalten können. Für solche Siege braucht man sicherlich einen richtig guten Tag", freut sich der Homberg-Coach über die gewonnen drei Punkte. Nichtsdestotrotz zeigt der jüngste Auftritt, dass seine Elf den vermeintlichen Favoriten der Liga durchaus Probleme bereiten kann.

Durch die Rückkehrer haben wir jetzt wieder viel mehr Möglichkeiten.
Stefan Janßen

In Zukunft geht es für die Janßen-Elf in den Duellen mit direkten Konkurrenten um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Bevor man auf Kray und Baumberg trifft, kommt am Sonntag der SV Hönnepel-Niedermörmter ins PCC-Stadion. Janßen fordert eine "hochkonzentrierte Leistung" und ist zunächst nur auf dieses eine Spiel fokussiert: "Wir werden alles für den zweiten Heimsieg tun. Sicherlich haben unsere kommenden Gegner viel höheres Potential, als das Tabellenbild zeigt. Zum Beispiel, was die Qualität im Kader angeht", warnt der Trainer, der fast wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Da alle Verletzten auf dem Weg der Besserung sind, kann der Homberg-Trainer wieder aufatmen, was die personelle Situation betrifft. "Durch die Rückkehrer haben wir jetzt wieder viel mehr Möglichkeiten."

Autor: Fabian Kleintges-Topoll

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