Der Effekt ist da. Vier Spiele hat Fußball-Landesligist FSV Duisburg seit der Verpflichtung von Trainer Denis Tahirovic verpflichtet – die letzten drei davon wurden allesamt gewonnen.

FSV Duisburg

Drei Siege in Folge für Tahirovic

Thomas Krystaniak
16. Oktober 2016, 23:07 Uhr
Foto: Bernd Obermann

Foto: Bernd Obermann

Der Effekt ist da. Vier Spiele hat Fußball-Landesligist FSV Duisburg seit der Verpflichtung von Trainer Denis Tahirovic verpflichtet – die letzten drei davon wurden allesamt gewonnen.

Mit dem 2:1 (0:1)-Sieg am Sonntag gegen den bisherigen Tabellennachbarn TuS Essen-West hat der Fast-Aufsteiger der Vorsaison nun einen großen Schritt in Richtung Mittelfeld gemacht.

Nach Spielende versammelte Tahirovic seine Spieler in einem Kreis auf dem Rasen. Der Coach lobte sein Team, sprach aber auch an, was ihm nicht gefallen hatte: „Die erste Halbzeit haben wir eindeutig verschlafen.“ In der Analyse fand er nachher aber auch eine Erklärung dafür: „Man hat gesehen, dass wir am Ende der Englischen Woche die Laufbereitschaft nicht ganz hochhalten konnten.“ Das nutzten die vornehmlich auf die Defensive bedachten Gäste mit einem ihrer wenigen Angriffe zum 1:0, als Martin Hauffe einen Distanzschuss prallen ließ und Dominic Christoph abstaubte. „Für mich aus klarer Abseitsposition“, fand Denis Tahirovic.

Nach dem Wechsel brauchte der FSV etwas Anlaufzeit, um sich die Deckung der Gäste zurechtzulegen. Zwischenzeitlich hätte es auch richtig schief laufen können: Eine 40-Meter-Bogenlampe von Kevin Zamkiewicz senkte sich fast ins Tor, doch Martin Hauffe kam gerade noch rechtzeitig zurück und klatschte die Kugel über die Latte (69.).

Die Wende zum Besseren leitete dann Enes Balci mit einem zentimetergenauen Pass in die Spitze auf Michael Siminenko ein. Der Mittelstürmer grätschte im richtigen Moment zum Ball und spitzelte ihn an Torhüter Marco Glenz vorbei über die Linie (76.). Schon im Gegenzug hätte die Partie wieder kippen können: Julian Fischer schob den Ball an Hauffe vorbei – und traf den Innenpfosten.

Entscheidend war am Ende wieder einmal die Standardstärke des FSV. Bora Karadag löffelte in der 83. Minute einen Freistoß von der linken Seite auf den Elfmeterpunkt, wo Innenverteidiger Nasrullah Dedemen hochstieg und mit dem Kopf das 2:1 erzielte. Auch vier Minuten Nachspielzeit brachten den Essenern nichts mehr.

Autor: Thomas Krystaniak

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