Vier Punkte aus den ersten zehn Spielen. Die SV Hönnepel-Niedermörmter ist denkbar schlecht in die Saison gestartet.

SV Hö.-Nie.

Gelingt gegen TuRU die Wende?

14. Oktober 2016, 23:13 Uhr
Foto: Micha Korb

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Vier Punkte aus den ersten zehn Spielen. Die SV Hönnepel-Niedermörmter ist denkbar schlecht in die Saison gestartet.

Kleiner Trost: In der vergangenen Spielzeit sind die Bullen aus Kalkar genauso schlecht ins Spieljahr gestartet, doch am elften Spieltag begannen die Schwarz-Gelben eine kleine Siegesserie mit vier in Folge gewonnenen Partien. Und: Seit der Wiedereinführung der Oberliga Niederrhein 2012/13 hat die SV Hö.-Nie. immer eine schwache Hinserie hingelegt. Die Ausnahme: Die Meistersaison 13/14. Aufholjagden und einen darauffolgenden, vermeintlich sicheren Klassenerhalt sind sie am Niederrhein also gewohnt.

Auf solche Zahlenspielereien will sich Coach Daniel Beine, der zu Saisonbeginn das Zepter von "Schrosch" Mewes übernahm, nicht verlassen. "Daniel Boldt sagt das auch immer. Wir müssen dafür jetzt aber unbedingt gewinnen. Sonst wird der Abstand irgendwann zu groß", warnt der mit 28 Jahren jüngste Trainer der Liga. Am liebsten will er schon gegen die TuRU Düsseldorf am kommenden Sonntag mit der Aufholjagd beginnen. Allerdings weiß er auch: "TuRU hat eine qualitativ starke Mannschaft, die definitiv nicht in die Tabellenregion gehört."

Der Druck auf die Kalkarer wächst. Doch auch die Landeshauptstädter hätten sich den Saisonstart anders vorgestellt. Statt wie im Vorjahr in der Verfolgergruppe mitzuspielen, hinkt die Mannschaft von Trainer Frank Zilles den eigenen Ansprüchen derzeit hinterher. Allerdings muss Beine nun auf einige Leistungsträger verzichten. Nicht nur, dass er wohl auf Boldt, Nils Pagojus und Luca Plum verzichten muss, auch André Trienenjost, Hö.-Nie.s Torjäger vom Dienst, droht grippekrank auszufallen.

Von seiner Mannschaft ist Beine dennoch überzeugt: "Uns fehlte in den meisten Spielen bisher nur die Galligkeit unbedingt gewinnen zu wollen. Ich glaube manchmal, dass die Chemie bei uns im Team zu gut ist. Wir agieren in vielen Momenten einfach noch zu lieb und sind zu ruhig. Es fehlt einfach noch der letzte Tick."

Bleibt nur abzuwarten, wann der endlich da ist. Sonst dürfte es mit der klassischen Aufholjagd an der Düffelsmühle schwierig werden.

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