Ein VfL-Team ohne Stefano Celozzi – in den letzten beiden Spielzeiten war das kaum vorstellbar.

Bochums Celozzi

Vom Dauerbrenner zum Kurzarbeiter

13. Oktober 2016, 11:50 Uhr
Foto: firo

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Ein VfL-Team ohne Stefano Celozzi – in den letzten beiden Spielzeiten war das kaum vorstellbar.

Doch in dieser Saison läuft es plötzlich ganz anders. Über Nacht wurde aus dem „Dauerbrenner“ ein „Kurzarbeiter“.
RS sprach mit dem Rechtsfuß, der nun länger auszufallen droht.

Ein Muskelfaserriss zwingt Sie zu einer längeren Pause. Ist die Verletzung eine Folge der vorangegangenen Beschwerden?
Das ist schwer zu sagen. Ich denke, diese Frage ist seriös gar nicht zu beantworten.

Zwei Jahre waren Sie der Dauerbrenner im VfL-Trikot. Ist dieses momentane Verletzungspech eine neue Erfahrung?
Nein, das nicht. Ich habe vor meiner Zeit in Bochum schon einige Verletzungen überstanden. Unter anderem einen Muskelbündelriss. Seitdem ich in Bochum bin, habe ich schon fast vergessen wie es ist, verletzt zu sein. Als es mich in Aue erwischt hat, war ich schon ziemlich niedergeschlagen, weil ich sofort spürte, dass die Verletzung diesmal ernsthafter Natur ist.

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Sind Sie, was Verletzungen angeht, ein geduldiger Patient. Lassen Sie sich jetzt Zeit, den Muskelfaserriss sorgfältig auszukurieren?
Der Weg, die Verletzung auskurieren zu lassen, ist alternativlos. Genau das werde ich jetzt auch machen. Bei den muskulären Problemen, die ich vorher hatte, wusste ich genau, welches Risiko ich eingehe. Das war für mich kalkulierbar. Und ich würde es auch im Nachhinein wieder so machen.

Nach mehreren Ultraschall-Aufnahmen und einem MRT in der vergangenen Woche stand die Schwere der Verletzung fest. Neben einem Muskelfaserriss ist auch noch die Sehne in Mitleidenschaft gezogen worden. Wie geht es nun weiter?
In der letzten Woche bin ich mehrfach behandelt worden, konnte gar nichts machen. Es ist schon eine ernsthafte Geschichte. Und es wird mit Sicherheit fünf oder sechs Wochen dauern, bis ich zurückkomme. Ich habe immer noch etwas Schmerzen. Allerdings konnte ich mich am Dienstag schon wieder auf dem Fahrrad betätigen. Doch jetzt kommt es darauf an, geduldig zu sein.

Gelingt es dem Team, das große Verletzungspech zu kompensieren? Die Situation ist nicht zu ändern. Fakt ist, wir haben richtig große Talente mit enormem Potential, die zuletzt in Aue und gegen Stuttgart ihre Sache sehr gut gemacht haben. Ich traue ihnen auch in den nächsten Spielen zu, dass sie die entstandenen Lücken schließen. Und vielleicht kommt bis zum nächsten Auswärtsspiel in Kaiserslautern der ein oder andere gesund zurück in den Kader.

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