Sina Wetzel lebt für #Twerder und einen der ersten offiziellen Twitter-Fanclubs eines Bundesligisten.

#Twerder

Offizieller Twitter-Fanklub eines Bundesligisten

12. Oktober 2016, 13:50 Uhr
Foto: privat

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Sina Wetzel lebt für #Twerder und einen der ersten offiziellen Twitter-Fanclubs eines Bundesligisten.

Der Vater aus dem Pott, Schalke-begeistert. Die Mutter zieht es zu den Fohlen. Sina Wetzel kommt aus Düsseldorf und geht nur sporadisch zur Fortuna. Warum kann die 21-jährige Lehramts-Studentin prompt beantworten: „Weil hier viele Erfolgsfans nur ins Stadion gehen, wenn F95 oben steht. Anders ist das in Bremen. Da ist die Stadt der Verein und der Verein die Stadt. Ein Zusammenhalt, der seinesgleichen sucht.“ Die grünen Augen von Sina strahlen direkt, wenn sie von Werder spricht. Mit ihrem grünen Werder-Beutel und dem Handycover fällt sie in der Landeshauptstadt auf. Und dazu steht sie gerne. „Das Fieber packte mich in der Meistersaison 2003/04. Mitglied bin ich seit meinem 15. Lebensjahr. Doch seit #Twerder ist alles noch einmal viel intensiver geworden“, so Sina weiter.

Mit dem WFC #Twerder meint sie einen der ersten offiziellen Twitter-Fanclubs eines Bundesligisten. Gegründet im März 2015 im kultigen „Eisen“, in unmittelbarer Nähe zum Osterdeich, inzwischen mit mehr als 220 Mitgliedern. „Wir werden immer mehr. Ich gehöre zum Besteck der ersten Stunde und bin die NRW-Beauftragte im Fanklub.“ Der Kurznachrichtendienst ist auch zugleich die praktischste und am häufigsten genutzte Kommunikationsplattform der Mitglieder, die weit verbreitet sind. „Unser weit entferntestes Mitglied kommt aus Australien. Wir organisieren zusammen Auswärtsfahrten, fordern Kartenkontingente beim Verein an und sind sogar schon in der Sportschau zu sehen gewesen“, schwärmt Sina ganz besonders von der über die Stadtgrenzen Bremens bekannte #greenwhitewonderwall, mit der die Hansestädter im Abstiegskampf der vergangenen Saison ordentlich auf sich aufmerksam gemacht haben. Erfolgreich, wie sich am Ende herausstellte. „Die Aktion kam von unserem Fanklub. Die Nähe, auch zu den Verantwortlichen, ist etwas ganz spezielles. Das gibt es nur in Bremen“.

Ganz wichtig sind der Studentin, die klare Ziele vor Augen hat, die Freundschaften, die durch den Fanklub entstanden sind. „Zuerst kannten wir uns nur über Twitter. Inzwischen sind wir echte Freunde geworden. Dafür, dass alles aus einer Schnapsidee entstanden ist, sind wir inzwischen richtig stolz auf unsere Aktionen“. Gemeinsam unterstützt der harte Kern die Hansestädter jedes zweite Wochenende in der Ostkurve – natürlich so, wie sich das für wahre Fans gehört, als „Steher“.

Nähere Infos zu #Twerder gibt’s hier bei Twitter.

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