Noch kein Punkt, erst ein Tor geschossen.

Hansa-Trainer Pagelsdorf setzt jetzt auf Agali

Kritik an den Profis

sid
30. August 2007, 10:36 Uhr

Noch kein Punkt, erst ein Tor geschossen. "Auf dem Spielfeld sind wir viel zu ruhig und zurückhaltend. Da müssen die Spieler lauter werden, sich gegenseitig mehr pushen", schlägt Frank Pagelsdorf, Trainer von Hansa Rostock, nach dem Fehlstart des Aufsteigers in der Bundesliga Alarm.

Nach den ersten drei Ligaspielen habe Pagelsdorf vor allem überrascht, "dass der ein oder andere etwas erschrocken reagiert hat auf das Tempo und die Zweikampfstärke der ersten Liga". Einige seien gedanklich noch zu langsam.

Mit Unverständnis reagierte der Trainer zudem auf Klagen einiger Profis, ihnen fehle nach der harten Vorbereitung die notwendige Frische: "Vielleicht muss sich da der ein oder andere Spieler überprüfen, ob sein Lebenswandel auf Profifußball ausgerichtet ist."

Grund zur Hoffnung gebe vor allem Neuverpflichtung Victor Agali, der am Samstag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen Borussia Dortmund sein Comeback feiert. "Er wird in der Startformation auflaufen", erklärte Pagelsdorf, "Victor wird mit seiner Spielweise und seinen Stärken der Mannschaft helfen."

Autor: sid

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