Der Wuppertaler SV hat durch den 2:1-Erfolg bei der SG Wattenscheid 09 den dritten Sieg in Serie gefeiert.

SGW 09 - Wuppertal

WSV-Heimspiel-Sieg in der Lohrheide

Maximilian Villis
08. Oktober 2016, 17:35 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Der Wuppertaler SV hat durch den 2:1-Erfolg bei der SG Wattenscheid 09 den dritten Sieg in Serie gefeiert.

Die 1990 Zuschauer - davon gut 1000 WSV-Fans - im Lohrheidestadion wurden dabei in der ersten Halbzeit nicht gerade von hochklassigem Regionalliga-Fußball verwöhnt. Beide Teams taten sich im Spiel nach vorne sehr schwer, wobei der Gast aus Wuppertal zumindest die gefährlicheren Akzente setzen konnte. Bei Wattenscheid konnte lediglich Jonas Erwig-Drüppel offensiv in Erscheinung treten, der Rest spielte sich mehr im Mittelfeld ab. Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte Gaetano Manno dann aber für ein echtes Highlight. Nach einem langen Zuspiel von Daniel Grebe, schirmte Manno den Ball mit dem Rücken zum Tor gut ab, setzte zum Fallrückzieher an und lupfte die Kugel so über den zu weit herausgerückten Edin Sancaktar im Wattenscheider Tor. Ein echtes Traumtor des WSV-Kapitäns (42.)!

Nach dem Seitenwechsel waren die Schützlinge von Farat Toku bemüht den Ausgleich zu erzielen, jedoch fehlte die letzte Konsequenz und die zündende Idee. Besser machten es die Wuppertaler. Wieder war es Manno, der sich auf der rechten Seite gut durchsetzte, flach in den Strafraum spielte, wo Enes Topal zum 2:0 einlochte (54). Der Zahn der Wattenscheider schien gezogen, doch die SGW steckte nicht auf und kam durch Alexandros Tanidis zum Anschlusstreffer (59.). Danach hätte das Spiel in beide Richtungen gehen können, Nico Buckmaier scheiterte in der letzten Minute am stark parierenden Sebastian Wickl, sodass es beim 2:1-Erfolg für den WSV blieb.

Wuppertals Cheftrainer, Stefan Vollmerhausen, war im Anschluss zufrieden, dass sein Plan aufging: „Ich denke, dass wir ein packendes Regionalligaspiel gesehen haben. In der ersten Halbzeit sind wir sehr forsch aufgetreten, auch wenn es nach vorne nicht präzise genug war. Das Tor von Gaetano Manno war schon ein richtiges Traumtor. Nach der Pause wollten wir die Konter nach vorne setzen, um das 2:0 zu erzielen. Das ist uns gelungen. Wir haben aus dem Spiel heraus nicht viel zugelassen und es letztendlich souverän runter gespielt.“

09-Cheftrainer, Farat Toku, sah hingegen ein typisches Unentschieden-Spiel: „Insgesamt wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Wir haben aus unserem Ballbesitz aber zu wenig gemacht. Das 1:0 von Manno war natürlich stark, auch wenn Edin Sancaktar da etwas weit vor dem Tor steht. Der Zeitpunkt war sehr ungünstig. Trotzdem will ich meiner Mannschaft nichts vorwerfen, denn wir haben auch nach dem 0:2 nicht aufgegeben. Es sollte zwar letztendlich nicht sein, trotzdem sind wir auf einem guten Weg.“

Autor: Maximilian Villis

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