Am Sonntag (15 Uhr) treffen die Oberligakonkurrenten SSVg Velbert und VfB Hilden im Achtelfinale des Niederrheinpokals aufeinander.

Niederrheinpokal

Velbert reist mit Offensiv-Sorgen nach Hilden

Maximilian Vitzthum
05. Oktober 2016, 09:07 Uhr
Foto: Funke Foto Services

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Am Sonntag (15 Uhr) treffen die Oberligakonkurrenten SSVg Velbert und VfB Hilden im Achtelfinale des Niederrheinpokals aufeinander.

Nachdem Velbert stark in die Liga startete, reichte es in den letzten drei Ligapartien nur zu drei Unentschieden. Hilden hingegen spielte zuletzt stark auf. Den TSV Meerbusch schoss die Elf von Trainer Michael Kulm zuletzt mit 6:0 ab. Gegen den SC Düsseldorf-West gab es am letzten Sonntag ein starkes 4:1.

Die Folge: In der Oberliga-Tabelle rücken die Hildener immer näher an den drittplatzierten aus Velbert heran. Mit vier Punkten Abstand lauern die Kulm-Schützlinge auf Rang fünf. Doch Velberts Coach Karsten Hutwelker gibt sich unbeeindruckt. Er hat Hilden in dieser Saison zwei Mal beobachtet und betont. "Wir werden bestens vorbereitet sein und wir nehmen beide Wettbewerbe sehr ernst. Geschont wird niemand für die Liga. Ich werde gegen Hilden mit der besten Elf auflaufen, die ich zur Verfügung habe. Da werden wir keine Abstriche machen, nur weil es ein Pokalspiel ist."

Sorgen bereiten Hutwelker einzig Offensivkraft Philipp Schmidt und der erfahrene Mittelfeldmann David Müller, die beide mit schweren Verletzungen ausfallen werden. Gerade die Akte Schmidt dürfte für Unmut sorgen. Denn nach Aliosman Aydin ist der verletzte Stürmer der gefährlichste Torjäger in den Reihen der SSVg. Vier Treffer aus acht Spielen kann er bereits verbuchen. Auch David Müller war bisher ein Faktor in der Liga. Vier Scorerpunkte stehen auf seiner Habenseite. "Das ist wirklich sehr schade, dass die beiden ausfallen", erklärt Hutwelker.

Kulm bleibt trotz der zuletzt guten Ergebnisse, die seine Mannschaft erzielen konnte, auf dem Boden der Tatsachen: "Wir wissen, dass Velbert eine starke Mannschaft hat. Nur weil sie jetzt drei Spiele in Folge Unentschieden gespielt haben, sehe ich uns nicht als Gegner auf Augenhöhe. Velbert ist trotzdem der klare Favorit." Trotzdem: Chancenlos sehe man sich nicht. "Ich bin lange genug im Geschäft, um zu wissen, dass meine Jungs im Moment sehr gut drauf sind. Gerade in heimischen Gefilden sind wir immer wieder für eine Überraschung gut", erklärt Kulm hoffnungsvoll.

Autor: Maximilian Vitzthum

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