Bühne frei für den neuen Trainer des FSV Duisburg, den – wenn man Interimscoach Aydin Erdal dazuzählt – fünften Inhaber dieses Amtes in den vergangenen zwölf Monaten:

FSV Duisburg

Tahirovic-Debüt in Straelen

Thomas Krystaniak
23. September 2016, 19:16 Uhr
Foto: Michael Gohl

Foto: Michael Gohl

Bühne frei für den neuen Trainer des FSV Duisburg, den – wenn man Interimscoach Aydin Erdal dazuzählt – fünften Inhaber dieses Amtes in den vergangenen zwölf Monaten:

Denis Tahirovic feiert am Sonntag seine Premiere an der Seitenline des Fußball-Landesligisten. Zum Debüt steht der nicht einfache Gang zum SV Straelen an. Die Partie wird um 15 Uhr angepfiffen.

Für Tahirovic ist dies die Premiere als verantwortlicher Coach bei einem Seniorenteam; als Assistent stand der 31-Jährige zuvor beim FC Kray und der SSVg Velbert in zweiter Reihe. In Duisburg ist er noch ein unbeschriebenes Blatt. Umso begeisterter war er vom Interesse, das FSV-Boss Erol Ayar ihm gegenüber an den Tag legte: „Nach unserem Gespräch konnte ich eigentlich nur noch ,Ja’ sagen.“

Das tat er trotz der aktuell schwierigen sportlichen Situation. Mit dem 3:0-Sieg gegen Arminia Klosterhardt schob sich der FSV zuletzt wenigstens auf den vorletzten Platz vor, ist damit aber weit von den großen Zielen und den Ergebnissen der Vorsaison entfernt: „Das ist für mich auch irrelevant. Meine Aufgabe ist es, die Mannschaft aus dem Keller zu führen – und die ist definitiv lösbar. Ich kann dem Umfeld, den Fans nicht verbieten, zu träumen, aber jeder weiß letztlich, wo der FSV gerade steht.“

Am Dienstag leitete Tahirovic seine erste Trainingseinheit, unterstützt vom wieder einmal als Assistent einspringenden Ali Eken, der naturgemäß die Basisinfos über die vorhandenen Spieler lieferte. „Aber letztlich muss ich mir das entscheidende Urteil natürlich selbst bilden“, so der Abel-Nachfolger. „Bis jetzt kann ich nur eines sicher sagen: dass ich sehr viel Potenzial in der Mannschaft sehe.“

Autor: Thomas Krystaniak

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