Dreimal haben der MSV Duisburg und der FF USV Jena in der Frauenfußball-Bundesliga bislang gegeneinander gespielt – das Endresultat lautete dabei stets 1:1.

MSV-Frauen

1:1 gegen Jena wäre der Normalfall

Thomas Krystaniak
24. September 2016, 04:07 Uhr
Foto: Jörg Schimmel

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Dreimal haben der MSV Duisburg und der FF USV Jena in der Frauenfußball-Bundesliga bislang gegeneinander gespielt – das Endresultat lautete dabei stets 1:1.

Ein Ergebnis, mit dem Inka Grings auch am Sonntag leben könnte, wenn die Thüringerinnen um 14 Uhr im Homberger PCC-Stadion gastieren? „Das kommt natürlich auf den Spielverlauf an“, sagt die Trainerin der Zebras. Immerhin würde der Aufsteiger damit die momentan noch stehende Doppel-Null wegwischen: Der MSV wartet nach zwei Runden noch sowohl auf den ersten Punkt als auch auf das erste eigene Tor.

„Wichtig ist vor allem, dass wir ein Wir-Gefühl auf den Platz bringen und von Anfang an den nötigen Willen zeigen, um darüber ins Spiel zu kommen“, so Inka Grings. Sie erhofft sich vor allem eine Steigerung gegenüber der schwachen Startphase bei der 0:5-Niederlage in Freiburg. Um das zu gewährleisten, dürfte es in der Anfangself einige Wechsel geben – sowohl in der Defensive als auch vorn, wo Vorjahres-Toptorjägerin Sofia Nati beginnen dürfte. Auch Nicole Munzert, bislang zweimal eingewechselt, könnte eine Option sein.

Gezwungenermaßen muss die Trainerin im Tor etwas ändern, wo Meike Kämper durch ihren bei der Nationalmannschaft erlittenen Kreuzbandriss langfristig ausfällt. Da ist es beruhigend, dass der MSV mit Lena Nuding vom 1. FC Köln vor der Saison eine bundesligaerfahrene Keeperin verpflichtet hat. „Die Entscheidung zwischen beiden war ohnehin sehr knapp. Lena hat unser absolutes Vertrauen“, so Grings. Sollte ihr aber auch noch etwas passieren, würde es dahinter knapp werden: Als Ersatz rückt Scarlet Hellfeier aus der „Zweiten“ auf, die bis vor zwei Jahren noch Feldspielerin war.

Apropos Torhüterin: Eine gute Bekannte feiert am Sonntag ihre Rückkehr ins PCC-Stadion. Kathrin Längert, 2009 an der Seite von Inka Grings Rückhalt des siegreichen FCR 2001 Duisburg im Finale des UEFA Women’s Cup, wechselte vor Saisonbeginn nach Jena. Ob sie spielt, wird sich zeigen: Zum Start stand sie beim 2:0 in Leverkusen auf dem Platz, beim 0:1 gegen Bayern München musste sie der belgischen Nationalkeeperin Justien Odeurs weichen. Die Gäste bringen noch mehr Personal mit Duisburger Vergangenheit mit: die Portugiesinnen Dolores Silva und Laura Luis, die Tschechin Lucie Vonkova – und Patricia Hanebeck, von 2003 bis 2008 eine große Stütze des FCR.

Autor: Thomas Krystaniak

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