Mit 3:1 hat Rot Weiß Oberhausen knapp, aber letztendlich souverän Bezirksligist SV Bedburdyck-Gierath geschlagen und steht somit in der dritten Runde des Niederrheinpokals.

Niederrheinpokal

Kapitän Weigelt erlöst RWO

Marlon Irlbacher
21. September 2016, 22:10 Uhr
Foto: Micha Korb

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Mit 3:1 hat Rot Weiß Oberhausen knapp, aber letztendlich souverän Bezirksligist SV Bedburdyck-Gierath geschlagen und steht somit in der dritten Runde des Niederrheinpokals.

Die Mannschaft von RWO-Coach Mike Terranova bestimmte von Beginn an das Spielgeschehen gegen die Gastgeber, die in der ersten Runde Bezirksligist VfB Lohberg mit 4:2 ausschalteten. Auch wenn die Gäste sich schwer taten, gegen eine tief stehende Gierather Defensive zu vielen Toren zu kommen, ließen die Rot-Weißen selten etwas anbrennen.

Bereits in der zehnten Spielminute erzielte Boran Sezen das 1:0 für die Gäste auf der Sportanlage an der Gieratherstraße in Jüchen. Erst 20 Minuten später erhöhte Stürmer Simon Engelmann per Schlenzer auf 2:0 für die Terranova-Elf .

Doch die Gastgeber gaben sich zu keiner Zeit der Partie auf und kamen völlig überraschend durch ein Kopfballtor von Andreas Koyro zum 1:2-Anschluss (36.). Gut 500 Zuschauer durften bei einer Partie mit dabei sein, die mehr Spannung brachte, als sie versprach. Letztlich führte RWO zur Pause zwar knapp mit 2:1, machte aber ein ordentliches Spiel.

Nach dem Wechsel bot sich das gleiche Bild. Oberhausen beherrschte das Spiel und ließ den Gegner laufen. Auch wenn der SV Gierath weiter sehr defensiv stand und den Gästen kaum Raum zum Atmen ließ, erspielte sich RWO die ein oder andere Gelegenheit, verpasste es aber, frühzeitig den Deckel auf die Partie drauf zu machen. Trotz des für den Regionalligisten ungewohnten Kunstrasens konnten die Gäste das ein oder andere Mal ansehnlich kombinieren und erzielten in Person des eingewechselten Benjamin Weigelt das erlösende 3:1 (72.).

„Terra“ konnte mit dem Spiel seiner Schützlinge weitestgehend zufrieden sein. Einzig die geringe Torausbeute gegen einen Bezirksligisten sollte einen Grund zur Kritik liefern. Der SV Gierath kann in allen Belangen stolz auf sich sein und hielt das Spiel gegen einen auf dem Papier übermächtig wirkenden Gegner lange offen.

Autor: Marlon Irlbacher

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