Ungewöhnliche Szenen waren das. Gerade erst angekommen, ereilte die Dortmunder Fußballspieler ein ordentlicher Schreck.

Wolfsburg

So erlebte der BVB den Fehlalarm im Stadion

Daniel Berg
21. September 2016, 07:54 Uhr
Foto: firo

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Ungewöhnliche Szenen waren das. Gerade erst angekommen, ereilte die Dortmunder Fußballspieler ein ordentlicher Schreck.

Die Sirenen in der Wolfsburger Arena schlugen gut eine Stunde vor der Bundesligapartie zwischen der VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund am Dienstagabend schrillend an, als Spieler und Trainer gerade den Rasen begutachteten. Erst verdutzt, dann schon leicht besorgt blickten sich die Mitglieder der schwarz-gelben Reisegruppe an.

Dann hörten sie die Lautsprecherdurchsage vom Band. Inhalt: dies ist ein Räumungsalarm, bitte verlassen Sie sofort das Stadion, nutzen Sie nicht die Aufzüge. Ein Teil der Dortmunder Spieler begab sich im Laufschritt zurück in Richtung Mannschaftsbus, die Zuschauer strömten von den Tribünen in Richtung der Ausgänge. Doch noch ehe das Stadion komplett geräumt war, gab es wenige Minuten später auch schon die Entwarnung: Fehlalarm, alles gut. Die Zuschauer gingen zurück ins Stadion. Die Partie fand ohne weitere Störung statt.

Eine erleichternde Nachricht - und doch hatte der Alarm den Puls aller Beteiligten ordentlich nach oben getrieben. "Das war schon ein kleiner Schockmoment", sagte Dortmunds Kapitän Marcel Schmelzer nach der Partie, die der BVB mit 5:1 gewann. "Wir sind ja dann auch erstmal wieder zurück Richtung Bus gegangen", meinte der Linksverteidiger. Neben dem Schreck bleibt ein wenig Unverständnis zurück, wie es zu dem unplanmäßigen Zwischenfall kommen konnte. Schmelzer: "Ich verstehe nicht, wie so ein Fehlalarm plötzlich ausgelöst werden kann. Das ist ja kein Lichtschalter, den man ein- und ausschaltet."

Autor: Daniel Berg

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