Der SC Düsseldorf-West hat das Achtelfinale im Niederrheinpokal erreicht. Beim Landesligisten 1. FC Kleve gewannen die Landeshauptstädter mit 3:1.

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Keseroglu schießt Düsseldorf-West in Kleve weiter

21. September 2016, 07:40 Uhr
Foto: Ketzer

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Der SC Düsseldorf-West hat das Achtelfinale im Niederrheinpokal erreicht. Beim Landesligisten 1. FC Kleve gewannen die Landeshauptstädter mit 3:1.

Der Mann des Abends in Kleve war [person=25267]Abdullah Keseroglu[/person]. Der 28-jährige deutsch-türke erzielte die Tore zum 1:0 (14.) sowie zum 2:0 (35.). Ein Sonderlob gab es vom Trainer des 1. FC Kleve, Thomas von Kuczkowski: "Abdullah Keseroglu hat das ganze Spiel bei Düsseldorf diktiert. Er ist ein außergewöhnlicher Fußballer, der die Partie zu ihren Gunsten entschieden hat."

Ich finde man konnte in vielen Phasen des Spiels keinen Klassenunterschied erkennen
Thomas von Kuczkowski

Besser in die Begegnung fanden allerdings die Schwanenstädter und hatten nach sieben Minuten auch die Chance zur Führung durch [person=4283]Pascal Hühner[/person]. "In den ersten zehn Minuten waren wir schon ein Stück weit besser als Düsseldorf, wenn wir da unsere Chance nutzen, geht das Spiel vielleicht auch anders aus. Aber das ist der Unterschied zwischen einer Landesliga- und einer Oberligamannschaft", resümierte Kleves Linienchef.

Die Gäste verpassten es immer wieder den Sack zuzumachen. Erst der eingewechselte [person=10644]Dennis Ordelheide[/person] konnte nach einem Konter das 3:0 erzielen (85.). Düsseldorfs Co-Trainer Julien Schneider, der den beruflich verhinderten Markus John an der Seitenlinie ersetzte, war zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: "Wir sind ganz gut in die Begegnung reingekommen. Wir waren perfekt auf die Spielweise der Klever vorbereitet und haben es taktisch gut gemacht."

Einzig die letzten Minuten der Begegnung gefielen Düsseldorfs Co-Trainer nicht, als [person=4235]Tim Haal[/person] in der 87. Minuten doch noch den Anschlusstreffer erzielen konnte und die Gastgeber weitere Chancen hatten. "Nach dem 3:0 hatte ich gehofft, dass wir hier zu null spielen", erklärte Schneider. "Außerdem hatte Kleve nach dem Anschlusstreffer noch zwei Torchancen", ärgerte sich der 23-Jährige weiter.

Trotz der Niederlage machte von Kuczkowski seiner Elf keinen Vorwurf: "Die Jungs haben eine engagierte Leistung gezeigt. Man konnte in vielen Phasen des Spiels keinen Klassenunterschied erkennen. Aber bei Düsseldorf war eine gewisse Cleverness festzustellen."

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