Die Stimmung beim Fußball-Regionalligisten RWO ist gut. Die gelungene Aufholjagd beim Tabellenführer Mönchengladbach am Sonntag tat gut und auch die Abwechslung beim Training trug dazu bei.

RWO

Zahlreiche personelle Wechsel im Niederrheinpokal

Ralf Bögeholz
20. September 2016, 20:40 Uhr
Foto: Micha Korb

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Die Stimmung beim Fußball-Regionalligisten RWO ist gut. Die gelungene Aufholjagd beim Tabellenführer Mönchengladbach am Sonntag tat gut und auch die Abwechslung beim Training trug dazu bei.

Beim Pokalspiel (Anstoß ist Mittwoch um 19.30 in Bedburdyck) soll die Stimmung weiter verbessert werden. Denn alles andere als ein Sieg der Oberhausener beim Bezirksligisten SV Bedburdyck-Gierath wäre eine riesige Enttäuschung.

Das weiß auch Trainer Mike Terranova, der die Aufgabe daher auch sehr ernst nimmt. „Wir sind natürlich klarer Favorit und im Normalfall darf da auch nichts passieren. Aber von alleine geht auch das nicht und ohne die nötige Konzentration oder Ernsthaftigkeit kann man schnell sein blaues Wunder erleben“, warnt er seine Schützlinge davor, allzu überheblich an die Aufgabe heran zu gehen.

Hinzu kommt, dass die Partie vermutlich auf Kunstrasen ausgetragen wird, was ein Vorteil für die Rheinländer ist. Das ist auch ein Grund dafür, warum Terranova die Mannschaft auf zahlreichen Positionen im Vergleich zu Sonntag verändern wird. Zwar steht Kapitän Benjamin Weigelt wieder zur Verfügung und auch im Kader, aber Robert Fleßers, Patrick Bauder und auch der mit Knieproblemen zu kämpfende Daniel Heber werden nicht auflaufen. Dazu kommt, dass Arnold Budimbu erkrankt und Rafael Garcia leicht angeschlagen ist. Somit sind beide Außenbahnen fast komplett neu zu besetzen, lediglich Tim Hermes steht von dem in Gladbach auflaufenden Quartett zur Verfügung.

Das sollte allerdings bei einem drei Ligen tiefer spielenden Gegner keine Rolle spielen. Der Kader ist immer noch breit genug und auch die jungen Spieler aus der derzeit erfolgreichen U23, von denen vermutlich der ein oder andere zum Kader gehören wird, dürften keine Schwächung darstellen. Dazu dürften Offensiv-Akteure wie Raphael Steinmetz, Simon Engelmann oder Güngör Kaya darauf brennen, mit Toren auf sich aufmerksam zu machen.

Am liebsten schon mit frühen Toren. „Wir wollen schnell die Weichen auf Sieg stellen, um dem Gegner klar zu machen, dass heute für ihn nichts drin ist“, fordert Terranova vom Anstoß an eine konzentrierte Leistung. Schließlich soll die gute Laune kein abruptes Ende haben.

Autor: Ralf Bögeholz

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