Es ist ein interessantes Bild, das die Bundesliga-Tabelle nach drei Spieltagen abgibt: ganz oben wie immer der FC Bayern, dahinter aber kommen schon die Berliner Hertha, Aufsteiger RB Leipzig und der 1. FC Köln.

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Was Schalke von Hertha lernen kann

Sebastian Weßling
19. September 2016, 21:20 Uhr
Foto: firo

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Es ist ein interessantes Bild, das die Bundesliga-Tabelle nach drei Spieltagen abgibt: ganz oben wie immer der FC Bayern, dahinter aber kommen schon die Berliner Hertha, Aufsteiger RB Leipzig und der 1. FC Köln.

Am Tabellenende dagegen der Hamburger SV, Schalke 04 und Werder Bremen. Warum die einen oben und die anderen unten stehen, lässt sich in drei Wörtern erklären: Konzept, Konstanz, Ruhe. Über Hertha-Manager Michael Preetz etwa ließe sich durchaus diskutieren. Doch das Präsidium vertraut ihm und seiner Arbeit, ging mit ihm sogar in die Zweite Liga – das scheint sich auszuzahlen. In Köln hat es Manager Jörg Schmadtke geschafft, das zuvor notorisch unruhige Umfeld zu befrieden. In Leipzig darf Ralf Rangnick seit einigen Jahren ungestört seine Vorstellungen umsetzen und Millionen von Red Bull ausgeben.

In Hamburg dagegen, wo man nicht weniger ausgibt, kennt man Konstanz nur noch vom Hörensagen. In Bremen hat man sie mit dem Abgang des Duos Allofs/Schaaf verloren. Und auf Schalke durfte Horst Heldt zwar lange wirken, aber weder herrschte im Klub und dessen Umfeld die nötige Ruhe, noch war ein klares Konzept erkennbar.

Das Problem immerhin ist erkannt. Manager Christian Heidel war 25 Jahre bei Mainz 05, beschäftigte in den letzten 15 Jahren nur fünf Trainer. Wenn einer Konstanz kann, dann er. Jetzt braucht es noch Ruhe.

Autor: Sebastian Weßling

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