Nach der bitteren Pleite in Wattenscheid geht es für die RWO-Kicker zum Tabellenführer nach Mönchengladbach. Terranova erwartet eine Reaktion.

RW Oberhausen

Terra will "positiv bleiben"

Ralf Bögeholz
17. September 2016, 11:06 Uhr
Foto: Micha Korb

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Nach der bitteren Pleite in Wattenscheid geht es für die RWO-Kicker zum Tabellenführer nach Mönchengladbach. Terranova erwartet eine Reaktion.

Die Klatsche bei seinem Heimatverein in Wattenscheid hat Mike Terranova noch immer nicht richtig verdaut. Aber dennoch blickt der Trainer des Regionalligisten RWO mit einem durchaus guten Gefühl auf die sonntägliche Partie bei der U23 von Borussia Mönchengladbach. Beim Tabellenführer erwartet der Coach eine klare Reaktion seiner Mannschaft, vor allem in Sachen Einstellung.

Innerhalb der Woche wurde im Training viel gesprochen, aber auch viel gearbeitet. In einer zusätzlichen Einheit wurden auch noch einmal die Fehler des vergangenen Spiels analysiert. Die sind jetzt aufgearbeitet, so dass daraus gelernt werden kann. „Wir müssen jetzt positiv bleiben“, möchte Terranova nach seiner ersten Niederlage auch nicht direkt alles schwarz sehen.

Ob da das Spiel bei den immens starken Gladbachern zur richtigen Zeit kommt, bleibt abzuwarten. Das Team von Arie van Lent besticht durch enorme Schnelligkeit vor allem im Offensivbereich. „Die laufen alle die 100m in gefühlten zehn Sekunden“, weiß Terranova. Daher wird es wichtig sein, die Gladbacher erst gar nicht ins Rollen kommen zu lassen.

Sehr wahrscheinlich wird er daher auch Veränderungen in der Startelf vornehmen. Nicht nur, weil Kapitän Benjamin Weigelt in der Woche kürzer treten musste und vermutlich nicht spielen wird. „Wir haben einen Plan im Kopf, aber warten auch noch das Training am Samstag ab, bevor ich mich für die endgültige Aufstellung entscheide“, will sich Terranova nicht in die Karten schauen lassen.

Das Kollektiv zählt
Wichtiger als die Aufstellung der Startelf ist für ihn ohnehin das Kollektiv. „Egal, wer letztlich am Anfang aufläuft, ich will vor allem im kämpferischen und läuferischen Bereich eine klare Reaktion sehen“, fordert Terranova, der im Training dazu die richtigen Ansätze bemerkt hat.

Dass es dadurch zu kleineren Blessuren bei dem einen oder anderen gekommen ist, stört den Trainer wenig. „Das zeigt doch nur, dass die Jungs Gas geben und heiß darauf sind, eine neue Chance zu bekommen und diese auch nutzen wollen“, freut sich Terranova.

Autor: Ralf Bögeholz

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