Rot-Weiss Essen hat dem Sieg in Ahlen einen weiteren Dreier folgen lassen. Die Mannschaft von Sven Demandt schlug den SC Verl vor 6773 Zuschauern mit 2:0 (0:0).

RWE - Verl

"Wir haben das Glück erzwungen"

16. September 2016, 23:19 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Rot-Weiss Essen hat dem Sieg in Ahlen einen weiteren Dreier folgen lassen. Die Mannschaft von Sven Demandt schlug den SC Verl vor 6773 Zuschauern mit 2:0 (0:0).

Der wieder einmal überragende [person=29636]Kasim Rabihic[/person] erlöste RWE nach 70 Minuten mit einem direkten Freistoß. [person=6034]Vojno Jesic[/person], der im ersten Durchgang für den verletzten [person=4548]Frank Löning[/person] eingewechselt worden war, traf nach einem Konter in der 87. Minute zur Entscheidung.

Das sagten die Trainer nach dem Spiel:

Andreas Golombek (SC Verl):
Glückwunsch an RWE und Sven Demandt zum Sieg. Ich glaube, ganz zum Schluss geht das in Ordnung. Aber auch ein Kompliment an meine Mannschaft. Wir sind hier jahrelang hingefahren und haben immer sehr tief gestanden und haben Glück gehabt, dann aber in der 80. Minute das Tor kassiert und sind nach Hause gefahren. Da hatten wir nicht den Hauch einer Chance. Diesmal sind wir gekommen und wollten mal ein bisschen mutiger spielen. Ich glaube, das haben wir auch gezeigt. Wir sind vorne drauf gegangen und haben versucht, den Gegner unter Druck zu setzen. Wir hatten am Anfang der zweiten Hälfte zweimal richtig Glück, beziehungsweise einen geilen Torwart, der zwei hundertprozentige Chancen rausholt. Wir hatten Mitte der zweiten Hälfte die Chance mit dem Lattenschuss. Sonst hatten wir nicht so viele Möglichkeiten. Deswegen geht es in Ordnung. Ich glaube, wenn das Tor zum 1:0 nicht fällt, können wir hier einen Punkt mitnehmen. Wir sind nicht enttäuscht, wir haben mitgehalten.

Sven Demandt (Rot-Weiss Essen):
Ich sehe das Spiel ähnlich wie mein Kollege, der Sieg geht, glaube ich, in Ordnung. Wir hatten wesentlich mehr vom Spiel und in der ersten Hälfte auch ein, zwei Chancen. Es war ein ähnliches Spiel wie in der ersten Hälfte gegen Rödinghausen, wo wir auch überlegen waren, immer aufpassen mussten auf Konter, aber richtig gut verteidigt haben. Nur der Ball wollte nicht ins Tor. Ich habe den Jungs zur Pause gesagt, dass wir nicht die Nerven verlieren dürfen und nicht in einen Konter laufen und in Rückstand geraten – wie es gegen Rödinghausen war. Also haben wir uns da schon gesteigert. Wir haben das Glück dann erzwungen mit dem Tor von Kasim. Man hat gemerkt, dass wir schwer zu schlagen sind, wenn wir erst einmal führen."

Zum Liveticker der Partie.

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