Der TuS Ennepetal hat bisher den besten Saisonstart im fünften Jahr der Zugehörigkeit zur Fußball-Oberliga geschafft. Gegen Hamm soll die Erfolgsstory fortgesetzt werden.

Oberliga WF

Ennepetal will die Erfolgsstory fortführen

Ulrich Mittag
18. September 2016, 08:07 Uhr
Foto: Ketzer

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Der TuS Ennepetal hat bisher den besten Saisonstart im fünften Jahr der Zugehörigkeit zur Fußball-Oberliga geschafft. Gegen Hamm soll die Erfolgsstory fortgesetzt werden.

Im fünften Jahr seiner Oberligazugehörigkeit hat der TuS Ennepetal den bisher besten Saisonstart hingelegt. Vierter Platz, neun Punkte aus fünf Spielen und noch ungeschlagen – das kann sich wirklich sehen lassen. Am morgigen Sonntag gegen die Hammer SpVg erwartet TuS-Trainer Imre Renji allerdings eine ganz schwere Partie.

Was war entscheidend für die starke Anfangsphase der Saison? Imre Renji: „Wir haben ja eine gute Mannschaft, die sich allerdings auch noch zusammenfinden muss. Entscheidend war aber sicherlich, dass in den ersten Spielen alle Akteure an Bord waren.“ Gegen die Hammer werden dagegen wohl gleich vier Stammspieler fehlen. Kai Strohmann wegen seiner Knieverletzung, Nils Nettersheim nach der Roten Karte wegen einer Tätlichkeit im letzten Spiel, dazu „Torjäger“ Maik Bollmann (vier Treffer), der an einer Mandelentzündung laboriert und Ibrahim Lahchaychi, der beim Spiel in Beckum nach einer Stunde verletzt ausgewechselt werden musste und der in dieser Woche nicht trainieren konnte. Damit fehlt den Ennepetalern die zuletzt durchaus erfolgreiche komplette Mittelachse.

Diese nummerisch aufzufüllen ist angesichts des breit aufgestellten TuS-Kaders kein Problem für Imre Renji. Er gibt aber zu bedenken: „Viele Spieler haben im letzten Jahr noch A-Jugend gespielt. Mal sehen, wen ich da aufstellen werde."

Hamm stärker als letztes Jahr

Auf jeden Fall erwartet der Coach der Klutertstädter einen starken Gegner. „Die Hammer Mannschaft ist nicht vergleichbar mit der der vergangenen Saison (Anm.: Sie wurde am Ende 14., Red.). Die ist ein bis zwei Klassen besser“, erklärt Renji. Einer der Neulinge ist Mike Pihl. Der offensive Mittelfeldspieler stammt aus der Jugend von RW Ahlen und kam vom SC Roland Beckum zur HSV und hat mit zwei Treffern und drei Torvorlagen schon deutlich auf sich aufmerksam gemacht. Die Ennepetaler sollten also gewarnt sein.

Hamms Trainer Sven Hozjak hatte sich vor Saisonbeginn eher bescheiden gegeben. „Wir wollen besser abschneiden als in der letzten Spielzeit, ein einstelliger Tabellenplatz sollte das Ziel sein“, erklärte der 35-Jährige Ex-Spieler aus Lotte.

Autor: Ulrich Mittag

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