Autsch! Das Team des SV Vonderort II hat im C-Liga-Duell beim PSV Oberhausen eine rekordverdächtige Klatsche hinnehmen müssen. Mit 43:0 (20:0) ging die Partie verloren.

Kreisliga C

43:0! Irres Schützenfest in Oberhausen

Martin Herms
11. September 2016, 22:36 Uhr

Foto: Tim Müller

Autsch! Das Team des SV Vonderort II hat im C-Liga-Duell beim PSV Oberhausen eine rekordverdächtige Klatsche hinnehmen müssen. Mit 43:0 (20:0) ging die Partie verloren.

Detlef Heweling war spät dran. Der Abteilungsleiter des C-Kreisligisten PSV Oberhausen betrat am Sonntag erst in der 75. Minute die heimische Sportanlage an der Dorstener Straße. Als er sich über den Spielstand in der Partie seines PSV gegen den SV Vonderort II informierte, traute der Funktionär seinen Ohren nicht. Sage und schreibe 35:0 führte der Tabellenführer der Kreisliga C Gruppe 3 des Kreises Oberhausen-Bottrop gegen das Schlusslicht. Immerhin bekam Heweling noch acht weitere Treffer zu sehen. Die Grün-Weißen schraubten das unglaubliche Resultat auf 43:0. "Das war schon heftig", meinte der Abteilungsleiter der hochüberlegenen Oberhausener.

Acht gegen acht in der zweiten Halbzeit

Kurioserweise war es nur dem fairen Sportsgeist des PSV zu verdanken, dass es nicht zu einem noch deutlich höheren Ergebnis kam. Den Gästen standen zur Halbzeit nur noch acht einsatzfähige Spieler zur Verfügung. PSV-Trainer Aykut Songör ließ daraufhin drei seiner Akteure draußen und schickte ebenfalls nur acht Spieler ins Rennen. Denen gelangen in den zweiten 45 Minuten immerhin noch 23 Treffer. Im Schnitt klingelte es demnach alle 120 Sekunden im Kasten der Vonderorter. Kaum vorstellbar, wie hoch das Ergebnis bei voller Anzahl der Gastgeber ausgefallen wäre.

Unterlegener Gegner verzichtet auf eine Aufgabe

Die hoffnungslos unterlegenen Gäste wollten die Partie trotz allem zu Ende führen und verzichteten auf eine Aufgabe. "Vonderort hat es vorgezogen, zu Ende zu spielen. Offenbar wollte der Gegner keine Strafe vom Kreis kassieren", erklärt Heweling und fügt hinzu: "Der Schiedsrichter durfte das Spiel ohne den Wunsch des Gegners nicht abbrechen. Deshalb ging es bis zum bitteren Ende weiter."

Autor: Martin Herms

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