0:0 hieß es am Ende der Partie der U23 des BVB gegen den Wuppertaler SV. BVB-Mittelfeldakteur Marco Hober sah aber keine Dramatik im Verlust der Tabellenführung.

BVB II

"Verlust der Tabellenführung kein Drama"

Marlon Irlbacher
12. September 2016, 08:07 Uhr

0:0 hieß es am Ende der Partie der U23 des BVB gegen den Wuppertaler SV. BVB-Mittelfeldakteur Marco Hober sah aber keine Dramatik im Verlust der Tabellenführung.

Ein wenig ratlos wirkten die Spieler der Dortmunder Zweitvertretung nach der Nullnummer gegen den WSV dann doch und mussten erst einmal überlegen, wie sie den Punkt einordnen sollten. Defensiv stark verteidigende Wuppertaler machten ihnen das Leben über die vollen 90 Minuten sehr schwer. [person=9133]Marco Hober[/person] ärgerte sich zwar im Anschluss der Partie über das Unentschieden, blickte aber nach dem Schlusspfiff schon wieder auf die kommende Partie gegen Viktoria Köln und wollte den Verlust der Tabellenführung nicht zu hoch hängen.

Marco Hober, 0:0 gegen den Wuppertaler SV vor einer tollen Kulisse in der Roten Erde. Wie bewerten Sie das Ergebnis?
Wir waren uns bewusst, dass Wuppertal kein leichter Gegner sein würde und haben uns die ganze Woche akribisch auf die Partie vorbereitet. Ich glaube, bis zum letzten Drittel haben wir das sehr gut gemacht, aber da hat uns der berühmte letzte Pass und die Effizienz einfach gefehlt. Wir hatten eine hundertprozentige Chance in der ersten, eine in der zweiten Halbzeit. Die musst du halt mal nutzen, wenn du solche Spiele gewinnen willst, in denen der Gegner tief hinten drin steht. Im Großen und Ganzen war das zu wenig.

Mit Bonn hätte ich so nicht gerechnet - Das ist schon nicht schlecht.
Marco Hober

Sie haben die Tabellenführung nach dem Unentschieden an Mönchengladbach verloren. Tut das sehr weh oder ist das zu diesem Zeitpunkt der Saison noch egal?
Ich versuche immer das Positive zu sehen. Wir sind immer noch ungeschlagen und spielen sehr attraktiven Fußball. Natürlich hätten wir die Tabellenführung gerne verteidigt, aber das ist kein Beinbruch. Es sind nur zwei Punkte Abstand und die Saison ist noch sehr lang.

Man hat ja vor der Länderspielpause gesagt, die Woche ohne Spiel könnte Ihnen gut tun, da die Belastung laut Daniel Farke sehr hoch gewesen sei. Sind Sie da vielleicht ein bisschen aus dem Tritt gekommen?
Ich hatte eher das Gefühl, dass wir dort weitergemacht haben, wo wir aufgehört haben. Im Training haben wir jeden Tag die Galligkeit gezeigt, die wir brauchen. Wir müssen noch konsequenter mit den Torchancen umgehen, auch wenn wir nicht viele bekommen. Dann kannst du ganz oben mitspielen.

Mit Viktoria Köln und dem Bonner SC haben Sie eine englische Woche, in denen Sie auf zwei vermutliche Spitzenteams treffen. Wie schätzen Sie die Mannschaften ein?
Viktoria Köln ist eine sehr gute Mannschaft, die definitiv um den Aufstieg mitspielen wird. Dennoch können wir auch dieses Spiel gewinnen und haben die nötige Qualität dafür im Kader. Wir haben einen perfekten Fittneszustand, von daher sehe ich auch in der kommenden englischen Woche keine Schwierigkeiten. Jeder Gegner in der Regionalliga ist schwer zu spielen und hat seine Qualitäten. Mit Bonn hätte ich so nicht gerechnet - das ist schon nicht schlecht. Dennoch bin ich davon überzeugt, das wir klar besser sind. Darum werden wir uns durchsetzen.

Autor: Marlon Irlbacher

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