Zur Pause stand es noch 0:0, der Favorit Westfalia Herne tat sich mit tapfer kämpfenden Gästen aus Neheim schwer. Am Ende gelang dem Westfalenliga-Spitzenreiter ein souveräner 4:1-Sieg.

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Spitzenreiter Herne dreht gegen Neheim spät auf

Tobias Kurz
11. September 2016, 17:54 Uhr
Foto: Michael Ketzer

Foto: Michael Ketzer

Zur Pause stand es noch 0:0, der Favorit Westfalia Herne tat sich mit tapfer kämpfenden Gästen aus Neheim schwer. Am Ende gelang dem Westfalenliga-Spitzenreiter ein souveräner 4:1-Sieg.

Erst im zweiten Durchgang stellte das Team von Christian Knappmann seine Extraklasse unter Beweis. Zweimal Marko Onucka (63., 70.), Maurice Kühn (79.) und Fatmir Ferati (83.) schossen in kürzester Zeit einen deutlichen Sieg heraus. Dem SC gelang immerhin der Anschlusstreffer durch Jan Rengshausen (87.).

"Neheim hat uns in der ersten Hälfte richtig gut beschäftigt", fand Knappmann lobende Worte für den Aufsteiger, "ich habe auch schon vorher gesagt, dass das ein anderes Kaliber wird als Lennestadt." Auch SCN-Coach Alex Bruchhage honorierte die Leistung seiner Mannschaft. "60 Minuten haben wir das defensivtaktisch sehr gut gemacht. Danach haben wir gesehen, dass man gegen Herne keinen Fehler machen darf."

Tatsächlich überzeugten die Gäste mit einer disziplinierten und aggressiven Einstellung. Zwar war Herne schon in der ersten Hälfte überlegen, doch Torchancen aus dem Spiel heraus gab es nur wenige. "Es war unser Ziel, Herne den Ball zu überlassen. Der einzige Vorwurf, den ich meiner Mannschaft dann mache, ist dass wir die Räume nicht genutzt haben und viele Konter schlecht ausgespielt haben", meinte Bruchhage.

Letztlich siegte die individuelle Qualität der Gastgeber. "Nach dem ersten Tor ist natürlich bei uns der Knoten geplatzt", sagte Knappmann, der seiner Mannschaft lediglich eines vorwarf: "In der Pause haben die Jungs angefangen, sich in Frage zu stellen. Das darf nicht sein, das war nicht das letzte Geduldsspiel."

Autor: Tobias Kurz

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