Dank eines Blitzstarts hat sich die U19 des VfL Bochum einen Dreier gegen den Wuppertaler SV gesichert. Am Ende gewann das Team von Jan Siewert völlig verdient 4:1.

U19-BL

Starke Bochumer ziehen Wuppertal früh den Zahn

Tobias Kurz
11. September 2016, 14:03 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Dank eines Blitzstarts hat sich die U19 des VfL Bochum einen Dreier gegen den Wuppertaler SV gesichert. Am Ende gewann das Team von Jan Siewert völlig verdient 4:1.

Bereits nach einer Viertelstunde lagen die Gastgeber an der Hiltroper Straße 3:0 vorne. Zweimal [person=33434]Dominik Steczyk[/person] (8., 13.) sowie der überragende [person=29819]Görkem Saglam[/person] (17.) machten etwaige Hoffnungen der Wuppertaler auf eine kleine Überraschung früh zunichte. Trainer Jan Siewert lobte seine Schützlinge: „Wir im Trainerteam sind sehr zufrieden mit der Mannschaft, sie hat das umgesetzt, was wir wollten. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir sehr gallig gespielt und unsere Tore gemacht.“

Mit schnellen Kombinationen und resoluter Zweikampfführung überforderte der VfL die Gäste in der Anfangsphase. Dazu kam die gnadenlose Effektivität, die klaren Chancen, die sie bekamen, nutzten die Bochumer auch. [person=30075]Agon Arifi[/person] erhöte nach einer halben Stunde auf 4:0, der WSV schlich zur Pause niedergeschlagen in die Kabine.

Wuppertals Trainer Dennis Brinkmann machte nach dem Spiel aber deutlich, dass es keinen Grund gibt, enttäuscht zu sein. „Wir wussten, dass das eine andere Qualität ist, der VfL hat noch mal andere Möglichkeiten. Das haben wir zuletzt auch gegen Köln und Leverkusen erlebt“, meinte er. Immerhin steckte seine Mannschaft nicht auf, sondern suchte im zweiten Durchgang noch einmal die Flucht nach vorn.

Belohnt wurde das durch den 1:4-Anschlusstreffer durch den eingewechselten Tarik Baydemir (67.), der aus 25 Metern einfach mal abzog. „Das ist eine besondere Qualität, beim Stand von 0:4 zurückzukommen und noch mal alles zu geben“, lobte Brinkmann die Mentalität seiner Spieler. Für ihn war das Spiel gegen den VfL sowieso kein Maßstab. „Nächste Woche gegen Oberhausen, das ist ein Spiel, dass wir definitiv für uns entscheiden müssen. Wir orientieren uns klar nach unten“, betonte er.

Autor: Tobias Kurz

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