Nach 14 Zählern aus sechs Spielen steht fest: Der MSV Duisburg nimmt Kurs auf den direkten Wiederaufstieg. Ein Puzzleteil dafür ist die permanente Rotation.

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Rotiert sich Duisburg zum Aufstieg?

10. September 2016, 19:08 Uhr
Foto: firo

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Nach 14 Zählern aus sechs Spielen steht fest: Der MSV Duisburg nimmt Kurs auf den direkten Wiederaufstieg. Ein Puzzleteil dafür ist die permanente Rotation.

Die Partie der Zebras gegen die Norddeutschen ist relativ schnell zusammen gefasst: In der ersten Halbzeit erspielte sich der MSV reihenweise große Torchancen, in Hälfte Zwei schalteten die Meidericher in den Verwaltungsmodus. Hätte vor allem [person=4496]Zlatko Janjic[/person] die Vielzahl an großen Gelegenheiten frühzeitig genutzt, wäre die Partie um einiges nervenschonender über die Bühne gegangen. So blieb es bis zum Schluss spannend, aber: Ein gutes Zebra springt nur so hoch, wie es muss. Und der MSV ist in dieser Drittliga-Saison bislang ein äußerst vitales Zebra.

Unser ausgeglichener Kader bietet den Vorteil, dass wir nicht in jedem Spiel die gleiche Startelf aufbieten müssen
Ilia Gruev (MSV Duisburg)

Das liegt auch an der ständigen Rotation des Coaches Ilia Gruev. Zwischen dem Erfolg im Niederrheinpokal gegen den Post SV Solingen und der Ligenpartie gegen Werder Bremen II wechselte der Bulgare auf insgesamt acht Posititionen. Lediglich [person=3540]Kevin Wolze[/person], [person=2106]Andreas Wiegel[/person] und [person=8967]Fabio Leutenecker[/person] konnten ihren Platz in der Startelf inne halten. [person=2865]Kingsley Onuegbu[/person], der im Pokal noch einen Viererpack schnürte, musste zu Beginn auf der Bank Platz nehmen. [person=2943]Nico Klotz[/person], der sich als rechter Verteidiger fest gespielt zu haben schien, stand im Spiel gegen die Bremer Reserve nicht einmal im Kader.

Gruev tauscht ordentlich durch. Der Trainer kann es sich erlauben - denn ihm ist es gelungen, zusammen mit Sportdirektor Ivica Grlic, ein Team zusammenzustellen, das auch in der Breite stark besetzt ist. "Unser ausgeglichener Kader bietet den Vorteil, dass wir nicht in jedem Spiel die gleiche Startelf aufbieten müssen", stellt Gruev klar. Und lässt nach Worten Taten folgen: Noch nie spielte der MSV in dieser Saison mit der gleichen Anfangsformation wie im vergangenen Spiel. Die Zebras haben mit der Rotation Erfolg. 14 Punkte aus sechs Partien stehen zu Buche - noch keine Niederlage in der 3. Liga. Dazu noch das Weiterkommen im Niederrheinpokal und ein sehr unglückliches Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Union Berlin. So rotiert sich der MSV Duisburg direkt wieder zum Aufstieg.

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