Hordel in der Spitzengruppe, Olpe im unteren Mittelfeld – der aktuelle Tabellenstand erinnert an die Ausgangslange vor dem Duell in der vergangenen Saison.

TuS Hordel

Kein Déjà-vu erleben

Felix Kannengießer
10. September 2016, 01:07 Uhr
Foto: Funke Foto Services

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Hordel in der Spitzengruppe, Olpe im unteren Mittelfeld – der aktuelle Tabellenstand erinnert an die Ausgangslange vor dem Duell in der vergangenen Saison.

Damals - ebenfalls im September - verlor Hordel 1:2, die Teams näherten sich immer weiter an und am Ende der Spielzeit landete Olpe vor Hordel auf Platz fünf. Diesmal, wenn die DJK am Sonntag (15.30 Uhr) im Sauerland aufläuft, soll alles anders werden. „Diesmal werden wir den Gegner nicht aufbauen. Wir wissen, dass es eine schwierige Aufgabe wird, aber wir wollen uns auf unsere Stärken besinnen“, sagt Co-Trainer René Ziarna. Und Stärken haben die Hordeler bislang sehr viele gezeigt: Mit 14 Treffern sind sie die Tormaschine der Liga, haben außerdem noch immer kein Gegentor kassiert.

Die Defensive aber muss das Trainerteam Marcel Bieschke und Ziarna wohl umbauen: Andreas Büscher ist am Fuß verletzt. „Drei Leute sind für die Position in der Verlosung“, sagt Ziarna. Kopfschmerzen bereitet auch die Besetzung des Defensiven Mittelfelds, wo Kapitän Paul Helfer wieder voll genesen ist und den Konkurrenzkampf ordentlich anheizt.
Solche Luxusprobleme hätte Olpes Trainer Marek Lesniak auch gerne, ihn plagen größere Personalsorgen. Trotzdem: Nach einem verpatzten Saisonstart ist die Spvg seit drei Spielen unbesiegt und will gegen Hordel nachlegen, wie Lesniak im Vorhinein ankündigte. „Das motiviert uns nur noch mehr“, so Ziarna.

Autor: Felix Kannengießer

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