Fünf Tage nach dem rassigen Remis in Wuppertal ist die Alemannia wieder vor heimischer Kulisse im Einsatz.

Alemannia Aachen

Großer Respekt vor Viktoria

Krystian Wozniak
09. September 2016, 18:38 Uhr
Foto: Funke Foto Services

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Fünf Tage nach dem rassigen Remis in Wuppertal ist die Alemannia wieder vor heimischer Kulisse im Einsatz.

Mit dem FC Viktoria Köln gastiert am Samstag einer der Top-Favoriten der Regionalliga West auf dem Tivoli. Anstoß zur Partie des 8. Spieltags ist um 14.00 Uhr.

Obwohl der Fünfte des Klassements den Dritten empfängt, möchte Fuat Kilic noch nichts von einem richtungsweisenden Spiel wissen. „Klar, wir können uns mit einem Sieg oben festsetzen, aber einige Teams haben noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Bis die Tabelle eine Aussagekraft hat, dauert es noch etwas.“ Unabhängig vom Tabellenplatz fordert der Coach, dass seine Mannschaft das Spiel ähnlich wie in Wuppertal angeht. „Ich bin zuversichtlich, dass wir als Mannschaft in der Lage sind, uns zu wehren, dem Gegner Paroli zu bieten und vielleicht eine Überraschung zu landen“, so Kilic.

Für Timo Staffeldt gibt es am Samstag ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein. „Ich will jedes Spiel gewinnen“, antwortet der Kapitän auf die Frage, ob ein Unentschieden ein Erfolg wäre. „Wir dürfen unsere Linie nicht ganz verlassen. In den ersten sieben Spielen haben wir aus dem Spiel heraus nicht viele Chancen zugelassen. Die Gegentreffer resultierten meistens aus Standards. Das müssen wir in den Griff bekommen.“ Die Partie vom Montagabend hat bei einigen Akteuren Spuren hinterlassen. „Philipp Gödde und Dennis Dowidat mussten im Training etwas kürzer treten, sind aber am Wochenende einsatzfähig“, verrät Fuat Kilic.

Die Favoritenrolle liegt bei den Gästen aus der Domstadt. „Das ist schon eine enorme individuelle Qualität, die auf uns zukommt“, sagt Kilic, der den Gegner in der Vorwoche persönlich unter die Lupe nehmen konnte. „Viktoria verfügt über ein unheimlich gutes Umschaltspiel. Mittlerweile wird auch aus der letzten Reihe viel überspielt“, konnte der Aachener Trainer eine andere Spielweise als in der Vorsaison beobachten. „Wir bereiten uns darauf vor und versuchen, das zu neutralisieren. Vor allem wollen wir uns nicht verstecken und in eigenem Ballbesitz eine gewisse Dominanz ausstrahlen“, lautet der Appell ans eigene Team.

Sechsmal trafen Alemannia Aachen und der Fusionsverein FC Viktoria Köln bislang in einem Meisterschaftsspiel aufeinander. Die Bilanz spricht für die Kölner, die in vier Duellen als Sieger hervorgingen. Zwei Spiele konnte die Alemannia für sich entscheiden. Im Vorverkauf wurden bis Freitag 3.800 Karten abgesetzt. Rund 6.000 Zuschauer werden an der Krefelder Straße erwartet.

Autor: Krystian Wozniak

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