Die SSVg Velbert hat nach einer starken Leistung souverän mit 4:0 gegen Germania Ratingen gewonnen und bleibt Tabellenführer der Oberliga Niederrhein.

SSVg Velbert

Fünftes Spiel, fünfter Sieg, noch kein Gegentor

Max Werner
04. September 2016, 19:06 Uhr
Foto: Funke Fotoservices

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Die SSVg Velbert hat nach einer starken Leistung souverän mit 4:0 gegen Germania Ratingen gewonnen und bleibt Tabellenführer der Oberliga Niederrhein.

Von Beginn an bestimmten die Hausherren das Tempo. Im Laufe der ersten Halbzeit fehlte es dem Team von Trainer Karsten Hutwelker allerdings an der nötigen Präzision im Strafraum. Doch als [person=10077]Philipp Schmidt[/person] in der 30. Minute frei im Strafraum an den Ball kam, traf er zur verdienten Führung. Das 2:0 fiel in der 37. Minute, als Julien Rybacki die Flanke vom starken Patrick Dytko uneigennützig auf Schmidt ablegte, der den Ball problemlos ins Tor köpfte. „Wir haben viel zu tief gestanden und teilweise körperlosen Fußball gespielt“, resümierte Ratingens Trainer Peter Radojewski die ersten 45 Minuten.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild wie in der ersten Halbzeit. In Minute 70 traf Abwehr-Hüne Alban Sabah zum 3:0. Den Schlusspunkt zum 4:0-Endstand setzte der eingewechselte Aliosman Aydin. „Im Endeffekt waren wir schlechter als der Gegner. Wir haben die Pässe nicht an den Mann gebracht und konnten die Angriffe nicht abschließen. Wir haben uns viel vorgenommen, aber zurecht mit 4:0 verloren“, gab Radojewski zu.

Velbert-Coach Hutwelker zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden: „Ein Riesenlob an meine Mannschaft. Was zurzeit von den Jungs kommt und umgesetzt wird, ist einfach wunderbar.“ Die Bergischen haben damit alle fünf Spiele gewonnen. Und das ohne einen einzigen Gegentreffer hinnehmen zu müssen.

Einziger Wermutstropfen für die Blau-Weißen sind die beiden verletzungsbedingten Auswechslungen. Dytko und Doppeltorschütze Schmidt mussten angeschlagen vom Platz gehen. Die Diagnosen stehen noch aus. Hutwelker: „Die Verletzungen sind das Einzige, was nicht angenehm ist. Ich hoffe, dass die beiden nichts Ernstes davongetragen haben.“

Autor: Max Werner

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