Dabei hatte der Nachmittag noch so gut angefangen.

LL NR 2

Niederwenigern patzt in Kleve

Heiner Wilms
04. September 2016, 17:59 Uhr
Foto: Walter Fischer

Foto: Walter Fischer

Dabei hatte der Nachmittag noch so gut angefangen.

Denn die Wennischen wurden am Niederrhein von der Sonne empfangen, nachdem sie sich bei strömendem Regen auf den Weg nach Kleve gemacht hatten. Dort trafen sie dann auf einen Gegner, dem man schon ein bisschen anmerkte, dass es in dieser Saison noch nicht nach Wunsch gelaufen war. Das Schlusslicht hatte bisher noch nicht gewonnen und wollte gegen Niederwenigern auf jeden Fall punkten. „Es wurde aber schon deutlich, dass Kleve unter Druck stand“, sagte Niederwenigerns Sportlicher Leiter Manfred Lümmer. Wie ein typischer Tabellenletzter spielten die Gastgeber aber keineswegs – wie eine Mannschaft, die man am Ende weit oben erwarten kann, allerdings auch nicht. Im Spiel gegen Niederwenigern wollten die Klever zunächst einmal kein Risiko eingehen, ein früher Gegentreffer sollte auf jeden Fall verhindert werden.

Da auch die Sportfreunde zunächst eher abwartend agierten, blieben aufregende Strafraumszenen in der ersten Halbzeit Mangelware. Chancen gab es aber dennoch – im ersten Durchgang jeweils zwei auf beiden Seiten. Während die Gastgeber aber recht klar verzogen, waren die Sportfreunde schon etwas näher dran. So nach einer halben Stunde nach einem Freistoß von David Moreno, als Dominik Enz genau in die Arme des Klever Torwarts köpfte, aber auch schon zuvor, als Henrik Gulden dann aber doch nicht der letzte Pass auf Fabian Lümmer gelang (13.).

Konter führt zum 0:2

Niederwenigern war in spielerischer Hinsicht auf jeden Fall die bessere Mannschaft, die Aktionen von Kleve wurden hingegen härter. Allerdings hatte man gegen Mitte der zweiten Halbzeit das Gefühl, also sollte den Gastgebern langsam die Luft ausgehen. Doch dann schlugen sie doch noch zu. Nach einem Lupfer in den Strafraum gelang Kleve in der 75. Minute die 1:0-Führung. Niederwenigern drängte in den Schlussminuten dann mit Macht auf den Ausgleich, fing sich aber kurz vor Schluss noch einen Konter zum 0:2 ein.

Autor: Heiner Wilms

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