Auch im fünften Spiel in der Oberliga Niederrhein gelang dem FC Kray kein Sieg. Gegen den VfR Fischeln kassierte das Schlusslicht eine 0:2-Pleite.

Letzter in der Oberliga

Talfahrt des FC Kray setzt sich fort

Tobias Kurz
04. September 2016, 17:36 Uhr
Foto: Michael Gohl

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Auch im fünften Spiel in der Oberliga Niederrhein gelang dem FC Kray kein Sieg. Gegen den VfR Fischeln kassierte das Schlusslicht eine 0:2-Pleite.

Ruhe hat sich Trainer Muhammet Isiktas vor dem Spiel gewünscht. Durch einen Sieg oder ein Remis hätte er die wohl bekommen. Doch nach der vierten Pleite im fünften Spiel steckt der Absteiger noch tiefer in der Krise.

"Die Niederlage war letztlich verdient, wenn man das ganze Spiel betrachtet", gab Isiktas zu. Dabei hätte sein Team in den ersten 20 Minuten in Führung gehen müssen, als Luka Bosnjak, Alessandro Tomasello und Rückkehrer Yassine Bouchama beste Möglichkeiten vergaben.

Nach und nach fingen sich die Krefelder aber und gingen noch vor der Pause durch Emre Özkaya in Führung. "Wir können sehr zufrieden sein", meinte VfR-Coach Josef Cherfi, "ich habe immer vor Kray gewarnt und man hat auch gesehen, dass in dieser Mannschaft viel Qualität steckt." Diese riefen die Krayer aber gerade in der Defensive nicht konstant ab.

Überzeugte die Isiktas-Elf in der Anfangsphase mit aggressivem Pressing, so waren die Gastgeber mit laufender Spielzeit häufig nicht nah genug am Gegenspieler. So auch bei den beiden Gegentoren. Vor allem Kevin Breuer, der das erste Tor einleitete und das zweite selbst erzielte, war nicht in den Griff zu bekommen.

Isiktas warb nach dem Spiel um Geduld; "Wir arbeiten step by step, diesmal haben wir es teilweise schon gut gemacht. Natürlich haben wir noch zu viele Fehlerquellen, an denen wir aber weiterhin hart arbeiten werden." Unterstützung bekam er vom siegreichen Kollegen. "Wenn man dem Trainer Zeit gibt, dann wird Kray da unten rauskommen", meinte Cherfi. Zeit wird Isiktas, der ja erst seit drei Wochen im Amt ist, wohl bekommen. Dennoch sollte sich der FC Kray mit dem Punkten langsam beeilen.

Autor: Tobias Kurz

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