Die Vorfreude ist Björn Mehnert anzumerken. Der Trainer des Oberligisten Westfalia Rhynern gerät vor dem Hammer Lokalderby am Samstag (17.30) regelrecht ins Schwärmen.

Westfalia Rhynern

Mehnert erwartet das beste Derby der letzten Jahre

Tobias Kurz
02. September 2016, 17:26 Uhr
Foto: FUNKE FotoServices

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Die Vorfreude ist Björn Mehnert anzumerken. Der Trainer des Oberligisten Westfalia Rhynern gerät vor dem Hammer Lokalderby am Samstag (17.30) regelrecht ins Schwärmen.

„Es wird wohl gutes Wetter, wir erwarten viele Zuschauer und ein hochklassiges Spiel mit offenem Visier, in dem sich keiner verstecken wird“, prophezeit der Ex-Profi und orakelt darüber hinaus: „Das wird das interessanteste Derby der letzten Jahre.“ Da mag durchaus etwas dran sein, denn die beiden ranghöchsten Hammer Klubs haben das Potenzial, in der Liga oben mitzuspielen.

Beide haben zuletzt aber Rückschläge in Form von Niederlagen erlitten. Rhynern kassierte zuletzt gar zwei Pleiten, erst gegen Titelfavorit Erndtebrück und letzten Sonntag beim SC Roland. „Wir waren aber in beiden Spielen nicht schlechter, gegen Erndtebrück waren wir sogar überlegen“, betonte Mehnert. Von einer Krise will im Hammer Süden ohnehin niemand sprechen, dennoch soll gegen die HSV das Ergebnis mal wieder positiv stimmen.

„Es gefällt keinem, nach einem guten Spiel nach Hause zu gehen, wenn man verloren hat“, meint Mehnert und wirkt optimistisch, dass es am Samstag mal wieder mit einem Dreier klappen kann. Personell kündigte der 40-jährige „einige Überraschungen“ an, die aber auch solche bleiben sollen, wie er lachend anfügt. Welche taktischen Kniffe er auspackt, um sein Gegenüber Sven Hozjak vor Probleme zu stellen, darf mit Spannung erwartet werden.

Nachdem er am vergangenen Sonntag besonders seine Defensivabteilung, namentlich [person=5823]Michael Wiese[/person] und [person=5270]Dustin Wurst[/person], kritisiert hatte, könnte sich in der Abwehr etwas tun. Auch vorne, wo der Königstransfer [person=8684]Xhino Kadiu[/person] mit Ladehemmungen zu kämpfen hat, bieten sich Alternativen an.

Autor: Tobias Kurz

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