Mit zwei Remis und einem Sieg ist der TuS Ennepetal in die Oberliga Westfalen gestartet. Der kommende Gegner nötigt Trainer Imre Renji allerdings Respekt ab.

TuS Ennepetal

Großer Respekt vor Erndtebrück

Tobias Kurz
02. September 2016, 15:42 Uhr
Foto: FUNKE FotoServices

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Mit zwei Remis und einem Sieg ist der TuS Ennepetal in die Oberliga Westfalen gestartet. Der kommende Gegner nötigt Trainer Imre Renji allerdings Respekt ab.

„Das ist eine andere Liga, in der Erndtebrück spielt“, meint der 39-Jährige beinahe ehrfürchtig im Hinblick auf die Partie gegen den Regionalliga-Absteiger am Sonntag (15 Uhr). Der hat zwar zuletzt beim 1:2 gegen SuS Neuenkirchen überraschend Federn gelassen, doch ein Zeichen von Formschwäche ist das für Renji nicht.

„Neuenkirchen hatte vielleicht drei, vier Chancen, aber Erndtebrück hat das Spiel gemacht, nur seine Möglichkeiten nicht genutzt“, erklärt er. Klar ist: Der Übungsleiter schiebt seinem Team eine krasse Außenseiterrolle zu, hoffnungslos ist das Unterfangen aber sicherlich nicht.

Denn dass die Gäste trotz ihrer Favoritenrolle in der Liga verwundbar sind, bewies eben Neuenkirchen. Und die Ennepetaler wussten – abgesehen vom etwas enttäuschenden 1:1 in Stadtlohn letzten Sonntag – durchaus zu überzeugen.

Defensive Ausrichtung geplant

Renji lässt durchblicken, dass er, um Zählbares zu holen, taktisch umstellen wird. „Es wird ein anderes Spiel als in den letzten Wochen, daher wird sich in der Startformation sicher etwas ändern“, prophezeit er. Hinten steht die Null – und vorne hilft der liebe Gott: getreu nach diesem Motto will der Tabellensechste überraschen. Dabei nicht helfen kann Sechser [person=6378]Kai Strohmann[/person] (Bänderverletzung), der ebenso wie [person=30235]Ozan Simsek [/person] fehlen wird.

Autor: Tobias Kurz

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