An diese Schlussphase werden sich die U-19-Fußballer des MSV Duisburg wohl noch etwas länger erinnern.

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U19 lädt 1. FC Köln zum Sieg ein

Thomas Tartemann
28. August 2016, 19:03 Uhr
Foto: Michael Dahlke

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An diese Schlussphase werden sich die U-19-Fußballer des MSV Duisburg wohl noch etwas länger erinnern.

Bis kurz vor dem Abpfiff sah es im A-Jugend-Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln zumindest nach einem Teilerfolg aus, doch dann setzte es noch zwei Gegentreffer zum 1:3 (0:1)-Endstand.

Die Kölner waren schon früh durch Beyhan Ametov (11.) in Führung gegangen. Erst nach dem Seitenwechsel schaffte Duisburgs Offensivmann Lukas Daschner den Ausgleich (59.) nach einer Ecke. „Im ersten Durchgang war Köln besser als wir. Zur Pause haben wir umgestellt, danach ein sehr gutes Spiel abgeliefert und viele Chancen kreiert“, bilanzierte Trainer Engin Vural.

Der Knackpunkt: In der 86. Minute vergab Niklas Nölle frei vor dem Kölner Keeper das mögliche 2:1. Vural: „Niklas hat in der Situation die falsche Entscheidung getroffen.“ Durch einen bösen individuellen Patzer kamen die Geißböcke zum 1:2 durch Luca-Andreas Woditsch (89.). „Wir haben danach aufgemacht. Deswegen spielte das 1:3 in der Nachspielzeit keine Rolle mehr“, analysierte der Duisburger Coach nach dem Schlusspunkt von Dario Bezerra Ehret (90./+4). „Wir haben viele wichtige Erkenntnisse gesammelt und viele Dinge wirklich gut gemacht. Aber wir müssen daran arbeiten, uns in der einen oder anderen Situation nicht mehr so naiv zu verhalten“, meinte Engin Vural.

Besser lief es für die U 17 des MSV Duisburg in der B-Jugend-Bundesliga. Nach einem Punkt aus den ersten zwei Partien schafften die Jung-Zebras durch das 2:0 (0:0) bei Viktoria Köln den ersten Dreier. Unter sengender Sonne trafen Migel-Max Schmeling (42.) nach einer Standardsituation und Dillon Aquinas Nesaraj (80./+4) per Abstauber. „Viele meiner Jungs haben ihren härtesten Tag im Fußball erlebt, weil sie unter solchen Bedingungen noch nicht um Punkte gespielt haben. Es war ein Kampfspiel bei großer Hitze. Auch solche Erfahrungen gehören dazu. Gerade die letzten 20 Minuten waren schwierig“, hatte Coach Djuradj Vasic Verständnis dafür, dass bei vielen Spielern die Nadel in den roten Bereich ausschlug. Der ehemalige Braunschweiger freute sich darüber, „dass wir zu Null gespielt und gut verteidigt haben.“ Vasic schob nach: „Der erste Saisonsieg ist immer etwas Besonderes.“

Autor: Thomas Tartemann

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