Zumindest das Ergebnis geriet so, wie es sich Thomas Tuchel gewünscht hatte.

Tuchel über das BVB-Spiel

"Wir waren ein Angriffsmaschinchen"

Daniel Berg
27. August 2016, 19:32 Uhr
Foto: firo

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Zumindest das Ergebnis geriet so, wie es sich Thomas Tuchel gewünscht hatte.

Ansonsten war der Trainer von Borussia Dortmund nach dem Bundesliga-Auftaktsieg (2:1 gegen den FSV Mainz 05) nicht sonderlich zufrieden mit dem Auftritt seiner Fußballer. Der Trainer sprach nach dem Sieg über...

... das Spiel seiner Mannschaft: "Heute waren wir eher ein Angriffsmaschinchen. Das ist kein Vorwurf, sondern eher eine Beschreibung. So wie ich die Mannschaft und die Spieler kennengelernt habe, war es so, dass sie es heute unbedingt zeigen wollten, dass sie heute auf keinen Fall einen Fehler machen wollten. Deswegen haben wir ein bisschen nervös gewirkt, haben nicht so sauber die Struktur und die Räume gefunden. Es sah ein bisschen zäh aus. Es war ein mühsamer Sieg gegen aufopferungsvoll verteidigende Mainzer. Wir haben aber nie den Kopf runter genommen. Es ist gut zu wissen, dass man verdient Bundesligaspiele gewinnen kann, obwohl es noch ein bisschen knirscht. Das macht das Ergebnis doppelt wichtig."

... die Dribblings von Osmane Dembélé: "Wir wollen ihn nicht bremsen, weil wir uns noch kennenlernen. Seine Lust und Unbekümmertheit ist etwas, das wir nutzen wollen. Diese Kreativität ist seine Stärke und wir wollen ihm die Freiheit lassen, sie auszuleben. Wir müssen nur schauen, wo und wie er seine Dribblings beginnt, um sie noch besser zu sichern und den größten Nutzen daraus zu ziehen."

... Nuri Sahin, der sich erneut nicht im Kader befand: "Das ist noch kein Härtefall. Die Konkurrenz im Kader ist riesengroß und derzeit haben Sebastian Rode und Gonzalo Castro die Nase vorn, dazu kommt von der Bank Julian Weigl. Nuri kam auch etwas später von der EM und hat athletisch noch Nachholbedarf, aber er stellt sich dem Konkurrenzkampf."

Autor: Daniel Berg

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