Jetzt ist es gewiss: Der SC Hassel ist trotz eines 5:0-Sieges bei der TSG Dülmen aus dem Westfalenpokal ausgeschieden.

SC Hassel

Disqualifikation im Westfalenpokal

Krystian Wozniak
27. August 2016, 14:37 Uhr
Foto: Funke Foto Services

Foto: Funke Foto Services

Jetzt ist es gewiss: Der SC Hassel ist trotz eines 5:0-Sieges bei der TSG Dülmen aus dem Westfalenpokal ausgeschieden.

Der westfälische Oberligist wurde aufgrund einer fehlenden Spielberechtigung für Neuzugang Marvin Schurig, der von der Spielvereinigung Erkenschwick nach Hassel wechselte, disqualifiziert. Schurig war erst beim Spielstand von 4:0 eingewechselt worden und spielte lediglich 25 Minuten. Patrick Rudolph, Dominik Milaszewski (2), Sandro Poch und Nikolaj Zugcic hatten den SC Hassel sportlich in die nächste Runde des Westfalenpokals geschossen.

Hassels Trainer Thomas Falkowski erklärt, was da los war: "Ich habe mich noch vor dem Spiel bei unseren Vorstandsleuten erkundigt, ob alle Neuzugänge auch spielberechtigt sind. Das haben mir unsere Verantwortlichen dann auch versichert und grünes Licht gegeben. Erst vor dem Spiel gegen den TSV Marl-Hüls kam heraus, dass Schurig doch nicht spielen durfte. Das war eine echte Schocknachricht. Ich musste schlucken und habe das zuerst niemanden erzählt. Der Westfalenpokal ist nicht nur für mich sondern die ganze Mannschaft, den Verein sehr wichtig. Hier kann man viel Geld verdienen und zudem ist es für die Spieler eine gute Plattform sich zu präsentieren. Und den Traum vom DFB-Pokal lebt auch jeder. Das ist wirklich ärgerlich und ich bin auch sauer auf unsere Leute. So etwas darf einfach nicht passieren. Ich kümmere mich um die Mannschaft und gehe davon aus, dass solche Dinge von anderen Leuten erledigt werden. Die Disqualifikation ist bitter. Als ich das der Mannschaft mitgeteilt habe, habe ich gesehen, wie sehr die Jungs geknickt waren. Aber es muss weitergehen."

Autor: Krystian Wozniak

Mehr zum Thema

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren