Mehr geht nicht: Sechs Punkte hat Fußball-Bezirksligist SV Herbede aus den beiden bisherigen Partien geholt - das ist das Optimum.

SV Herbede

"Können uns noch steigern"

Oliver Schinkewitz
27. August 2016, 12:07 Uhr
Foto: Funke Foto Services

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Mehr geht nicht: Sechs Punkte hat Fußball-Bezirksligist SV Herbede aus den beiden bisherigen Partien geholt - das ist das Optimum.

Doch zufrieden geben sich die Wittener damit noch lange nicht. In dieser Saison wollen sie konstant zur Spitzengruppe gehören. Insofern soll auch am Sonntag (15 Uhr, Herbeder Sportplatz) gegen den SV Fortuna Herne ein Erfolgserlebnis her.

„Mit der Ausbeute bin ich natürlich zufrieden - aber es gibt immer etwas, das man noch verbessern kann“, sagt Trainer Marius Kundrotas, der seit seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr erst ein einziges Punktspiel verloren hat und diese famose Erfolgsserie natürlich erweitern will. Vor dem sonntäglichen Gegner aus Herne hat er durchaus Respekt: „Das ist eine der besseren Mannschaften in dieser Liga, steht hinten meist sehr kompakt“, so der SVH-Coach. Zudem haben die Fortunen, die einen Sieg und eine Niederlage zum Start aufweisen, bislang schon fünfmal ins Schwarze getroffen - eine bessere Quote als die der Herbeder.

Ajvazi winkt Kurzeinsatz
„Die Fortuna ist in etwa so ein Kaliber wie unsere beiden bisherigen Gegner. Ich denke, dass sie sich am Ende der Saison auch im oberen Bereich der Tabelle einreihen werden“, sagt Marius Kundrotas. Mit Nico Tewes und Christoph Reckort stehen zudem zwei frühere Herbeder im Aufgebot des aktuellen Tabellensiebten - auch deshalb wird es ein reizvolles Aufeinandertreffen an der Kemnade.

„Die ersten drei Spiele jeder Saison sind immer wichtig als Gradmesser - da gilt, es gut in den Rhythmus zu kommen. Bislang haben wir zweimal gewonnen. Am Sonntag geht es um drei weitere wichtige Punkte: Entweder es wird ein perfekter Start für uns - oder eben nur ein guter“, gibt der SVH-Trainer zu bedenken. Die Art und Weise, wie seine Mannschaft zuletzt auch beim hoch gehandelten SV Wanne 11 als Sieger vom Platz ging, war durchaus beeindruckend - und das, obwohl die Wittener natürlich noch längst nicht bei 100 Prozent angekommen sind. Kundrotas: „Jede Trainingseinheit ist für uns wichtig. Wir können uns in jedem Teilbereich sicher noch steigern.“

Ob er seine Stammformation in etwa schon gefunden habe? „Nein, das sicher noch nicht“, erklärt der erfahrene Trainer. Das allerdings liegt auch daran, dass u. a. Gianluca Silberbach (Urlaub) aktuell weiterhin fehlt und Innenverteidiger Daniel Beckmann noch nicht die erforderliche Fitness für 90 fordernde Minuten aufweist. Auch Neuzugang Shkumbin Ajvazi fehlen noch ein paar Prozentpünktchen, bis es bei ihm für die Startelf reicht. „Ein Kurzeinsatz ist aber durchaus schon drin“, lässt sein Trainer wissen, der große Stücke auf den Mittelfeldmann hält. „Unsere Spielweise muss er erst noch genau kennenlernen - aber das kommt schon“, sagt der Coach des Vorjahres-Dritten.

Autor: Oliver Schinkewitz

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