Thomas von Kuczkowski, Trainer des Fußball-Landesligisten 1. FC Kleve, hatte bereits nach der 1:2-Niederlage gegen die DJK Arminia Klosterhardt die schwere Aufgabe des kommenden Sonntags vor Augen.

1. FC Kleve

In Straelen unter Zugzwang

Sabrina Peters
27. August 2016, 12:47 Uhr
Foto: Ketzer

Foto: Ketzer

Thomas von Kuczkowski, Trainer des Fußball-Landesligisten 1. FC Kleve, hatte bereits nach der 1:2-Niederlage gegen die DJK Arminia Klosterhardt die schwere Aufgabe des kommenden Sonntags vor Augen.

Noch auf dem Rasenplatz machte „Kucze“ seinen Spielern deutlich, dass sie in der nächsten Partie ein ganz harter Brocken im Kreisderby erwartet. Morgen um 15 Uhr gastieren die Rot-Blauen nun beim bislang noch punktverlustfreien SV Straelen.

Plan- und ideenlos
Ein paar Tage später untermauert er seine Aussage noch einmal sehr deutlich. „Straelen ist auf allen Positionen gut besetzt. Sie haben eine richtig gute Offensive, aber auch die Defensive ist ordentlich. Vor allem haben sie eine richtig gute Mischung gefunden sowie eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive“, meint von Kuczkowski, dessen eigene Mannschaft gegen Klosterhardt ihre schwächste Leistung seit Langem gezeigt hat. Bisweilen plan- und ideenlos wirkten seine Schützlinge am vergangenen Sonntag. Doch das Spiel habe man innerhalb der Mannschaft am vergangenen Dienstag aufgearbeitet. „Wir haben das Gute und das weniger Gute besprochen. Länger gedauert hat natürlich die Aufarbeitung des weniger Guten. Ich hoffe, dass die Mannschaft nun eine entsprechende Reaktion zeigt. Denn Straelen ist eine andere Hausnummer als Klosterhardt. Ohne die richtige Einstellung, könnte es problematisch werden“, so „Kucze“.

Nach zwei Niederlagen zu Hause und einem Unentschieden beim VfL Rhede ist der 1. FC Kleve ausgerechnet im Kreisderby bei dem mit drei Siegen gestartetem SV Straelen unter Zugzwang. „Wir sind aber keinesfalls chancenlos. Wir müssen allerdings an unsere Leistungsgrenze gehen und Straelens Fehler ein Mal mehr ausnutzen als sie unsere“, meint von Kuczkowski, der personell zudem noch kleine Sorgen hat. Ersatztorwart Alexander Mantwill und Offensiv-Neuzugang Tanju Acikgöz leiden derzeit unter leichten Symptomen einer Sommergrippe. „Ich will nicht zu optimistisch sein, aber voraussichtlich werden sie spielen können. Allerdings kann sich das von Stunde zu Stunde ändern“, verrät von Kuczkowski, der mit den Leistungen seines Teams in den ersten beiden Saisonspielen jedoch zufrieden sein konnte.

Ob er Änderungen an der Startaufstellung vornehmen wird, will der Coach indes noch nicht verraten. Nach einer „guten Einheit“, so „Kucze“, am Donnerstagabend wolle er erst noch die Eindrücke aus dem Abschlusstraining am gestrigen Freitagabend auf sich wirken lassen. „Dann werden meine Spieler eventuelle Änderungen als erstes von mir erfahren“, sagt von Kuczkowski. Gerade in der Abwehr, die am vergangenen Sonntag keinen guten Tag erwischt hatte und überfordert wirkte, sind Änderungen sicherlich vorstellbar.

Autor: Sabrina Peters

Mehr zum Thema

Kommentieren