Im Fußball-Kreispokal sind zwei weitere Spiele absolviert.

SC Hassel

Torjäger Ginczek ist wieder da

Tim Lievertz
25. August 2016, 21:07 Uhr
Foto: Thomas Schmidtke

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Im Fußball-Kreispokal sind zwei weitere Spiele absolviert.

Oberligist SC Hassel tat sich in einer späten Partie der ersten Runde gegen den A-Ligisten Genclerbirligi Resse zunächst schwer, kam aber verdient eine Runde weiter. In der zweiten Runde ist die erste Entscheidung schon gefallen. Landesligist Viktoria Resse besiegte den Bezirksligisten Erle 08 zwar verdient, am Ende aber etwas zu deutlich mit 7:0. Genclerbirligi Resse - SC Hassel 1:3 „Im Pokal zählt das Weiterkommen. Das haben wir geschafft, mehr nicht“, sagte Hassels Trainer Thomas Falkowski. Sein Team traf auf einen guten A-Ligisten, dem trotz der Hitze ein Schnellstart gelang. Bereits in der sechsten Minute brachte Halil Kilicalp Genclerbirligi in Führung. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft“, fand Resses Trainer Burhan Kaya. „Wir haben gut mitgespielt.“

Doch Hassel kam zurück ins Spiel, und Daniel Eisenkopf glich zum 1:1 aus (12.). „Die erste Halbzeit war nicht gut“, sagte Thomas Falkowski. Deshalb wechselte er auch nach langer Leidenszeit auch Dawid Ginczek ein. „Eigentlich wollte ich ihn nur für zwanzig Minuten reinwerfen“, sagte Falkowski. Gut, dass er sich in der Pause dagegen entschied. Denn Ginczek bewies sofort, wie wichtig er ist. Nach einem Zuspiel von Julian Hellmich zeigte traf er sofort zum 2:1 (57.) für den Oberligisten.

„Dawid ist eben ein Stürmer, der weiß, wo das Tor steht. Einen wie ihn könne wir nicht eins zu eins ersetzen“, sagte Falkowski. Eine Option für die Liga ist Ginczek aber noch nicht. „Er braucht noch lange“, meinte Falkowski. Nach Ginczeks Führungstreffer war es dann Mikail Birbir, der den 3:1-Endstand markierte (62.). „Ich habe Spieler aufgestellt, die bisher noch nicht so viel Spielzeit bekommen haben. Da hätte ich mir schon mehr erwartet“, sagte Falkowski. Erle 08 - Viktoria Resse 0:7 „Das Ergebnis ist ein bisschen zu deutlich ausgefallen“, sagte selbst Resses Trainer Frank Conradi. Auch er stellte, wie Hassels Thomas Falkowski, Spieler auf, „die zuletzt nicht regelmäßig gespielt haben“. Kein Resser war älter als 23 Jahre. „Die Jungs haben eine gute Reaktion gezeigt“, lobte Conradi.

Seine Mannschaft war feldüberlegen, führte schon zur Pause mit 3:0. „Bei den ersten drei Toren machen wir blöde Stellungsfehler“, sagte Erles Trainer Hartmut Scholz: „Das Ergebnis darf nicht so hoch ausfallen, der Sieg von Viktoria Resse war natürlich trotzdem verdient“.
Auch Erle hatte einige gute Chancen, scheiterte aber immer wieder am gut aufgelegten Resser Keeper Michael Gurzan. Viktorias Stürmer hingegen waren trotz der Hitze eiskalt. Niklas Mählmann (21./68.), Lukas Tomanek (37./39.) und Stefan Colmsee (63./90.) trafen jeweils doppelt, auch Sven Bödiger netzte ein (64.).

Autor: Tim Lievertz

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