Bielefeld, Grevenbroich, Mönchengladbach II - Das Programm von Rot-Weiss Essen könnte kontrastreicher nicht sein.

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Trainer Demandt über das Wiedersehen mit Gladbach

25. August 2016, 12:37 Uhr
Foto: Tillmann

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Bielefeld, Grevenbroich, Mönchengladbach II - Das Programm von Rot-Weiss Essen könnte kontrastreicher nicht sein.

Für Essens Cheftrainer Sven Demandt ist das Aufeinandertreffen mit der "Fohlenelf" am kommenden Samstag ein besonderes. Schließlich war der 51-Jährige von 2008 bis 2010 Trainer der U19, später der Regionalliga-Vertretung des Champions League-Teilnehmers.

RevierSport sprach mit dem Linienchef der Rot-Weissen.

Sven Demandt, wie zufrieden sind Sie mit dem 9:0 in Grevenbroich? Das Erfolgserlebnis hat sicher gut getan.
Zuerst einmal möchte ich mich bei den Gastgebern bedanken. Wir sind hier sehr gut aufgenommen worden. Es gab sogar Balljungs im Spiel. Es ist alles dafür getan worden, dass es uns ganz gut geht. Zum Spiel: Wir sind so seriös aufgetreten, wie wir es auch wollten. Was auch unsere Pflicht ist. Dementsprechend, weil wir es so ernst genommen haben, war es auch eine klare Geschichte. Es war gut für uns, dass viele verschiedene Leute Tore gemacht haben. In den letzten drei Spielen haben wir leider nicht gewonnen. Manchmal ist es so, aber deshalb war es für uns auch wichtig, mal wieder klar zu gewinnen. Nichtsdestotrotz steht das kommende Heimspiel für uns im Vordergrund.

Was erwarten Sie, wenn Sie Ihren alten Arbeitgeber empfangen?
Das war ja nicht nur ein Arbeitgeber. Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich mich in den sieben Jahren, in denen ich da war, sehr wohl gefühlt habe. Dazu kommt, dass ich aus der Mannschaft, die jetzt am Samstag kommt, viele Spieler kenne. Viele habe ich selbst trainiert, auch die A-Jugendlichen, die jetzt hoch gekommen sind. Von daher ist es für mich logischerweise kein normales Spiel. Ich kenne die Leute, die um die Mannschaft herum sind, noch sehr gut.

Der letzte Sieg von Rot-Weiss Essen gegen Mönchengladbach II liegt fast drei Jahre zurück. Ist die Fohlenelf ein Angstgegner?
Das war, glaube ich, auswärts. In Essen haben wir damals immer sehr gut gespielt, meistens gewonnen und ab und zu auch mal sehr hoch. Ich weiß natürlich auch, dass gerade wenn diese Mannschaft hierhin kommt, es für die Jungs etwas neues ist, vor so vielen Leuten zu spielen und die natürlich richtig Bock haben zu zeigen, was sie drauf haben. Individuell haben sie sehr viel drauf, da müssen wir als Mannschaft dagegenhalten.

Gilt die hohe individuelle Qualität auch trotz der Abgänge, die die Mannschaft hinnehmen musste?
Ja, sie haben ein paar Jungs verloren. Neben Marlon Ritter, sind das auch Christopher Lenz und Tim Knipping in der Abwehr. Nichtsdestotrotz haben sie auch die Möglichkeit, Leute von oben zu holen. In der letzten Woche hat Nico Schulz mitgespielt, ein früherer U21-Nationalspieler. Sie haben eine Qualität hinten dran, die auch wegen der Profis richtig gut ist. Und dagegen müssen wir uns eben wehren.

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