André Schürrle war sichtbar gezeichnet, als er spät am Abend vor die Journalisten trat, ein Pflaster klebte am Kinn.

Neuzugang Schürrle

„Es ist geil, für den BVB zu spielen“

Sebastian Weßling
23. August 2016, 10:18 Uhr
Foto: firo

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André Schürrle war sichtbar gezeichnet, als er spät am Abend vor die Journalisten trat, ein Pflaster klebte am Kinn.

„Ein Cut, der getackert werden musste“, informierte der Angreifer von Borussia Dortmund. Chris Keilmann, Torwart von Eintracht Trier, hatte bei einer versuchten Faustabwehr nach 55 Minuten mehr den BVB-Spieler als den Ball erwischt. Nun stand Schürrle in der improvisierten Mixed Zone des Moselstadions, nach eigenem Bekunden noch ein bisschen schwindlig – und gab doch Entwarnung: „Ich fühle mich soweit gut, keine bleibenden Schäden“, sagte er und grinste.

Schürrle hatte allen Anlass zufrieden zu sein: Mit einem ungefährdeten 3:0 hatte der BVB die lästige Aufgabe beim Regionalligisten gemeistert. „Wir hätten ein paar Tore mehr machen können, das wollten wir auch“, so [person=2400]Schürrle[/person]. „Aber wir sind eine Runde weiter, das ist das Ziel gewesen.“

Und der Neuzugang, im Sommer für die Dortmunder Rekordsumme von 30 Millionen Euro gekommen, hatte daran entscheidenden Anteil: Bei den ersten beiden Toren hatte er die Füße mit im Spiel, das dritte erzielte er selbst – mit einem platzierten Volleyschuss nach einer Flanke von [person=12384]Pierre-Emerick Aubameyang[/person]. „Es tut es gut, dass ich das Tor gemacht habe – einfach um zu zeigen, dass man da ist und Bock hat“, sagte der 25-Jährige. „Mir gefällt es hier wirklich, es ist wirklich geil, für den BVB zu spielen. Wenn man sieht, wieviel Fans hier dabei waren – das macht einfach Spaß.“

Auch an seiner eigenen Fitness hat der Nationalspieler nach drei Wochen Vorbereitungszeit immer mehr Spaß. „Bei 100 Prozent zu sein ist schwierig nach drei Wochen, aber es wird immer besser“, sagt er. „Ich wachse immer besser in die Mannschaft rein, das sieht man auch.“

Zum Bundesligastart am Samstag wäre er deswegen gerne wieder dabei – zumal es gegen seine alte Liebe geht. „Es ist immer etwas Besonderes, gegen Mainz zu spielen, da bin ich zum Bundesligaspieler geworden“, so Schürrle. „Aber es geht um drei Punkte für uns und dafür werde ich alles tun.“

Autor: Sebastian Weßling

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