Bezirksligist TuS Grevenbroich fiebert der ersten Runde des Niederrheinpokals am Mittwochabend (19:30 Uhr) entgegen. Es geht gegen den Zuschauermagneten Rot-Weiss Essen.

Niederrheinpokal

Kampfansage von RWE-Gegner Grevenbroich

Max Hönekopp
23. August 2016, 06:07 Uhr
Foto: Funke Foto Services

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Bezirksligist TuS Grevenbroich fiebert der ersten Runde des Niederrheinpokals am Mittwochabend (19:30 Uhr) entgegen. Es geht gegen den Zuschauermagneten Rot-Weiss Essen.

Auf dem neu gelegten Hybridrasen des Schloss-Stadions in Grevenbroich gastiert der Regionalligist zur ersten Runde des Verbandspokals. Es ist die Premiere für den in Nordrhein-Westfalen einzigartigen Untergrund.

„Das ist natürlich unser Highlight. Essen ist für uns ein Glückslos“, freut sich der Trainer der Grevenbroicher, Hermann Otten über den amtierenden Pokalsieger. „Wir haben RWE auch im DFB-Pokalspiel gegen Bielefeld die Daumen gedrückt, damit vielleicht noch mehr Fans zu uns kommen.“

Der TuS-Verantwortliche rechnet mit 500 bis 600 Essener Fans. Ein Highlight für den Bezirksligisten, der sich auf den ungewohnten Andrang vorbereitet hat: „Wir haben für zusätzliche Toiletten sowie Getränkewagen und eine Essbude gesorgt“, beschreibt Otten die Bemühungen der Vereinsführung. „Die Helfer sind zur Zeit extrem unter Dampf."

Trotz aller Euphorie bleibt Otten in sportlicher Hinsicht realistisch: „Alles andere als ein deutlicher Erfolg der Essener wäre eine kleine Sensation. Wir sind zwar Amateure, aber haben nichts zu verschenken. Wir werden nicht als Opfer auf dem Boden liegen, sondern das Spiel so unangenehm wie möglich gestalten“, versichert der Linienchef und fügt selbstbewusst hinzu: „Wenn die Essener hier mit einem Bein zaubern wollen, kann das auch nach hinten losgehen. Sie werden schon etwas zeigen müssen.“

Autor: Max Hönekopp

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